Select Section WEEKLY Parasha Parshat Behaalotecha Language : russian, german, SHIURIM & COMMENTARIES

 

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<h1Недельная глава Торы БЕХААЛОТХА 5749

02.06.2014 Rav Moshe Chaim Levin
http://www.chabadkensington.com
“Когда ты будешь зажигать лампады” – в духовном служении человека: зажигание “свечи Б-га – душа человека”. Два направления – работа с собой и исправление мира.
ספר השיחות תשמ”ט פ’ בהעלותך


<h1Недельная глава Торы БЕХААЛОТХА 5750

01.06.2014
http://www.chabadkensington.com
“Когда ты будешь зажигать лампады” – “чтобы пламя само поднималось”: работать собственными силами. Связь со временем после Дарования Торы.
“День короток, а работы много… и хозяин торопит” – работа с собой и влияние на других.
ספר השיחות תש”נ פ’ בהעלותך

Недельная Глава Насо

12.05.2013
Кошерная социальная сеть на http://www.iudaizm.com благодарит Махон Меир: http://russian.machonmeir.net за предоставленную нашему youtube каналу, ИНФОРМАЦИЮ.

Недельная глава Насо

Недельная глава Насо

Недельная глава Насо

 

Махон Меир

Недельная глава

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Недельная глава с Ашером Альтшулем. Глава…

12.03.2014

Ашер Альтшуль беседует о недельной главе Торы в cвете сегоднешней риальности.
http://www.orazion.org

Глава ….

29.03.2012 Rav Moshe Chaim Levin

http://www.chabadkensington.com

בית חבד לדוברי רוסית בארהק

Недельная глава 

Rav Moshe Chaim Levin

25.12.2012г. Недельная глава Торы

11.02.2013

Занятие по недельной главе Торы проходит в нашей общине регулярно. В сезоне 2012-2013 – по вторникам, 19:40 – 21:00.

Раввин общины, Йосеф Херсонский разработал формат этого занятия:
– Мини-урок (15-20 минут) помощника раввина
– Часовое занятие раввина, в котором участникам предлагается выбрать наиболее интересующие их темы из сюжета недельной главы. В начале занятия раввин делает общий обзор главы и предлагает участникам список тем, упомянутых в главе + пояснения, каким образом эта тема актуальна сегодня. Каждый участник озвучивает 3 наиболее интересующие его темы. Рейтинг интересующих тем формирует программу занятия.

Данное занятие провел полностью помощник раввина ввиду того, что раввин был в отъезде.

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КОЛЛЕЛЬ ПРИ ИЦХАК

Официальный сайт программы “Лимуд” под руководством рава Мойше Шапиро и рава Звулуна Шварцмана

The official website of the “Limmud” under the leadership of Rabbi Moshe Shapiro and Rav Schwartzman Zebulun

Недельная глава  Rabbi Sergei Kruglyanitsa

Недельная глава Rabbi Svirsky

Недельная глава Rav Chaims Haulov

Недельная глава Торы

 

nerhashem channel

Parshat  Language : german

Kabbala Fankfurt

12.02.2014

Das goldene Kalb
Zitat 1
1 Als aber das Volk sah, dass Mose ausblieb und nicht wieder von dem Berge zurückkam, sammelte es sich gegen Aaron und sprach zu ihm: Auf, mach uns einen G-tt, der vor uns hergehe! Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus Ägyptenland geführt hat.
2 Aaron sprach zu ihnen: Reißt ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir.
3 Da riss alles Volk sich die goldenen Ohrringe von den Ohren und brachte sie zu Aaron.
4 Und er nahm sie von ihren Händen und bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein G-tt, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!
(2. Moses 32:1-4)

Zitat 2
19 Sie machten ein Kalb am Horeb und beteten das gegossene Bild an
20 und verwandelten die Herrlichkeit ihres G-ttes in das Bild eines Ochsen, der Gras frisst.
21 Sie vergaßen G-tt, ihren Heiland, der so große Dinge in Ägypten getan hatte,
22 Wunder im Lande Hams und schreckliche Taten am Schilfmeer.
23 Und er gedachte, sie zu vertilgen, wäre nicht Mose gewesen, sein Auserwählter; der trat vor ihm in die Bresche, seinen Grimm abzuwenden, dass er sie nicht verderbe.
(Psalmen 106:19-23)

Zitat 3
Wo keine Rinder sind, da ist die Krippe leer; aber die Kraft des Ochsen bringt reichen Ertrag.
(Sprüche 14:4)

Zitat 4
3 Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt’s nicht, und mein Volk versteht’s nicht.
(Jesaja 1:3)

Rabbanim Shiurim

Rav Joseph Pardes

Parachat PARSCHAT Beha’alotecha 5774R av Chanoch Ben Pasi

Raw Frand zu Parschat Beha’alotecha 5773

Wir verstehen nicht einmal unsere eigenen Motive ohne weisen Rat von aussen

Parschat Beha’alotecha beinhaltet den Abschnitt der Mitlonenim (Nörgler) [Kapitel 11]. Die Juden wollten Fleisch essen. Sie erinnerten sich an all die „wunderbaren Delikatessen“, die sie in Ägypten gegessen hatten – und beklagten die Tatsache, dass sie diese Gerichte in der Wildnis vermissten. “Alles, was wir haben, ist dieses Man (Manna).” Juden beschweren sich immer über das Essen! Sie sehnten sich nach Knoblauch und Zwiebeln, die sie in Ägypten gegessen hatten. Der Vers [Bamidbar 11:10] lehrt, dass Mosche das Volk am Eingang ihrer Zelte weinen hörte (boche leMischpechotaw Isch lePetach Ohalo). Raschi erklärt, der Ausdruck „boche leMischpechotaw“ bedeute, dass sich die Menschen im Freien in Familien gruppierten, um ihre Beschwerden gemeinsam kundzutun. Es war kein Familien-Picknick, es war eine familiäre “Heulzeremonie”. Die Familie sass gemeinsam an ihrer Eingangsschwelle und beklagte sich öffentlich über die Nahrungssituation in der Wildnis. Raschi zitiert eine andere Interpretation unserer Weisen bezüglich des Ausdrucks „boche leMischpechotaw“: Das Weinen habe sich “auf die Familien” bezogen. In anderen Worten: Sie beklagten sich über die verbotenen geschlechtlichen Beziehungen, die Issurej Arajot, die von der Torah über das jüdische Volk erlassen wurden.

Gemäss dieser rabbinischen Tradition, war die hauptsächliche Beschwerde nicht auf die Zwiebeln bezogen. Dieses Ereignis geschah eine gewisse Zeit nachdem das jüdische Volk die Torah erhalten hatte. Die Torah untersagte die Heirat verschiedener Frauen – die Beziehungen, die als Arajot-Verbote bekannt sind. Dies war es, worüber sie weinten. Sie sagten “Zwiebeln”, doch sie meinten “Arajot”. Raw Ja‘akov Kaminetsky stellt eine einfache Frage: Wie können wir ihnen Wörter in den Mund schieben? Der Vers besagt, dass sie sich über die Zwiebeln und Gurken beschwerten. Warum interpretieren das die Rabbiner als etwas völlig anderes als die einfache Lesart des Verses (Peschuto schel Mikra)?

In seinem Buch “Emet LeJa’akov”, zeigt Rabbi Kaminetsky oftmals im Chumasch (Fünf Bücher Moses) ähnliche Phänomene auf, wo Chasal (unsere Weisen) eine weitaus unheilvollere Interpretation zu Tage fördern, als es der vordergründig “unschuldige” Wortlaut in den Versen vermuten lassen würde. Ein weiteres Beispiel ist im kommenden Wochenabschnitt, wo Mosche die Spione beauftragt, “geheimdienstliche” Informationen über die Völker von Kena‘an herauszufinden. Als die Spione zurückkehren und berichten, dass das Volk dort „chasak hu mimenu – stärker als wir” sei, behauptet der Sohar (der auch von vielen Kommentatoren zitiert wird), dass die Spione etwas im Schilde führten. Sie befürchteten, dass sie beim Eintritt in das Land Israel ihre Führungspositionen und ihr Ansehen verlieren würden. Aus diesem Grund sabotierten sie unterbewusst die Pläne, das Volk nach Erez Jisrael zu führen, damit sie ihre Führungsposition nicht verlieren würden. Auch hier fragt Raw Ja‘akov: Wie kommen Chasal darauf?

Noch ein Beispiel: Bei der Entscheidung Lots, sich in Sedom anzusiedeln – nach seinem Bruch mit Awraham, würde die einfache Lesart der Verse darauf hindeuten, dass die Entscheidung auf die äusserst praktischen Gründe zurückzuführen war, dass Lot ein Schafhirte war und das Land, das Sedom umgab, fruchtbar und ergiebig war. Auch hier werden Lot von Chasal düstere Motive zugeschrieben: Er wählte die spezifische Umgebung aufgrund ihres Rufes für Wollust und Unsittlichkeit. Sedom war “Sin City – die Stadt der Sünden” jener Zeit – und gemäss der Weisen (scheinbar ohne Beleg aus dem biblischen Text), war dies der Grund, weshalb Lot nach Sedom ging. Dieselbe Frage kann auch hier gestellt werden: Warum können wir Lots Pläne nicht für bare Münze nehmen – also einfach sagen, dass er nach Sedom gehen wollte, weil das Land fruchtbar war?

Raw Ja‘akov antwortet: Chasal tun dies, weil sie in die Tiefe der menschlichen Psyche eindringen. Sie sagen uns etwas sehr profundes über die menschliche Natur. Jeder hat unterbewusste Gefühle, Mächte und Verlangen, derer sich sogar die Person selbst eventuell nicht bewusst ist. Etwas spielt sich im Menschen ab, das darüber hinausgeht, was das Auge sieht. Chasal wissen – entweder durch “Ruach HaKodesch” (prophetischen Geist) oder ihre sensible Intuition, wie menschliche Wesen funktionieren – dass sich etwas Tieferes ereignet. Wenn sich Menschen an ihren Türschwellen versammeln und laut aufschreien, sodass es jeder hören kann, dann schreien sie nicht nur wegen der Zwiebeln! Menschen weinen nicht über Zwiebeln. Sie weinen über etwas anderes.

Gleichermassen gab es andere ansprechende Orte in Erez Jisrael. Als Lot ausgerechnet Sedom auswählte, warum tat er das? Es ist – ob er es gemerkt hat oder nicht – weil es unterbewusste Motivationen in ihm gab. Dies geschieht bei jedem Menschen. Ein Mensch muss immer in sich gehen und seine Motive überprüfen.

Wenn Menschen zu Psychologen oder Psychiatern gehen und ihnen ihre Probleme erzählen – wenn der Fachmann scharfsinnig ist und die menschliche Natur versteht, dann erkennt er, dass was die Person sagt, NICHT das ist, was sie meint. Dies sind die Worte, die er sagt – aber es gibt noch etwas anderes, was tatsächlich in seinen Gedanken vorgeht. Ein weiser Mensch oder ein trainierter Fachmann wird in der Lage sein, zu erkennen, was sich tief in den Gedanken eines Menschen tatsächlich abspielt.

Das ist der Grund, weshalb Chasal die Vorgehensweise bei der Erklärung des narrativen (erzählenden) Chumasch stetig wiederholen. Woher wissen sie das? Sie wissen es, weil sie Menschenkenntnis haben. Sie versuchen uns zu sagen, dass es jedem von uns passiert. Wir alle haben versteckte Pläne und unterbewusste Motive. Wir haben, was man als “Negiot” (persönliche Befangenheit) bezeichnet. Wir kennen und verstehen uns selbst nicht völlig, weil wir so subjektiv hinsichtlich der Entscheidungen sind, die uns betreffen.

Wie können wir uns selbst vor diesen “toten Winkeln” schützen? Wie wir bereits bei anderen Gelegenheiten gesagt haben, ist der Ratgeber, dem wir folgen müssen, derjenige der Mischna im Traktat Awot (Sprüche der Väter) [1:6]: Mache dir selbst einen Raw [Mentor] und akquiriere dir einen Chawer [engen Freund]. Wir müssen unsere Taten und Motive von unseren Mitmenschen oder Lehrern überprüfen lassen, die “es uns sagen, wie es ist”! Ohne solchen Rat und solche Führung, können wir nicht funktionieren.

Ein Mensch, der sagt: “Ich weiss, dass ich ‘nagua’ [befangen] bin, aber…”, wird diesen Satz mit einer Aussage abschliessen, die er vollkommen ignorieren sollte. Wenn jemand ‘nagua’ ist, dann ist er dazu disqualifiziert, über die Angelegenheit zu richten – Punkt! Wer wird also für ihn paskenen (richten)? Deshalb ist es so wichtig, dass jeder einen Raw, Rebbe oder einen älteren Ratgeber haben sollte, um ihm in solchen Angelegenheiten, die ihn selbst betreffen, den Weg zu weisen, bei denen er selbst disqualifiziert ist, sich eine objektive Meinung zu bilden. Aus diesem Grund rät Pirkej Awot (Sprüche der Väter), einen Freund koneh zu sein (wörtlich: “zu kaufen”). Man muss diese Investition tätigen, was auch immer sie erfordert, um die Fähigkeit zu einer ehrlichen Begutachtung seiner Taten sicherzustellen.

Heutzutage sind Beziehungen oberflächlich. Ein Chawer (Freund) ist nicht einfach jemand, dem man “Guten Tag” sagt und mit dem man ein bisschen plaudert. Ein Chawer ist jemand, zu dem man sich öffnen und dem man vertrauen kann. Es ist jemand, dem man Dinge über sich selbst sagen kann, “wie sie sind” – und dem man diesen Gefallen erwidert. Jeder braucht das. Der Grund, weshalb Chasal so viel Zeit dafür aufbringen, dies über den gesamten Chumasch hin aufzuzeigen, besteht darin, dass sie versuchen, es in unsere Köpfe “einzuhämmern”: Du kannst dir selbst nicht vertrauen.

Einen Rebben und einen Chawer zu haben, ist eines der wertvollsten Güter im Leben. Die Mischna, die uns rät, “Mache dir einen Raw und akquiriere dir einen Chawer”, schliesst deshalb mit den Worten ab: “…und beurteile jeden Menschen mit Fürsprache [leKaf Sechut].” Unweigerlich wird der Raw oder Chawer einen auch enttäuschen. Wir werden böse auf ihn sein, dass er nicht zu einer Simcha (Feier) erschienen ist oder uns nicht so viel Zeit gewidmet hat, wie wir es erwartet hatten. Es ist leicht, unter solchen Voraussetzungen abschätzig zu sein: “Das ist kein Raw, das ist kein Freund.” Die Mischna ermahnt uns: “Hewej dan et kol haAdam leKaf Sechut” – sei mit diesem Menschen nachsichtig, beurteile ihn mit Fürsprache! Distanziere dich nicht wegen solch fadenscheiniger Gründe. Solche Beziehungen sind einfach zu wichtig, um sie so leichtfertig abzubrechen! Selbst wenn es bedeutet, eine “Rolle rückwärts” zu machen und verrückte Erklärungen für diesen Menschen aufzubringen – tue es. Es ist es wert, die Beziehung zu einem Raw oder Chawer aufrechtzuerhalten.

Die wahre Prüfung eines jüdischen Anführers

Mosche beschwert sich beim Allmächtigen: “Habe ich dieses ganze Volk empfangen oder geboren, dass Du mir sagst: ‘Trage sie an deinem Busen, wie ein Wärter einen Säugling trägt, hinauf in das Land, das du seinen Vorvätern verheissen hast?” [Bamidbar 11:12]. Raschi sagt: Dies ist die Aufgabe eines Anführers. “Führe sie mit Feingefühl, selbst auf die Gefahr hin, dass sie dich steinigen und lästern.” Die Gemara sagt [Sanhedrin 8a]: “Ein Richter muss den Ärger der Gemeinde ertragen” und zitiert zum Beweis den Text unseres Verses in Beha’alotecha: “…wie der Wärter das säugende Baby trägt.” Ein Gemeindevorsitzender muss seine “Herde” manchmal wie kleine Babys betrachten. Babys können von einer Minute zur anderen so schrecklich und dann wieder in Ordnung sein. Wie kann jemand gegenüber einem Einjährigen seine Fassung verlieren? Das Baby weiss nicht, was es tut. Man kann ein einjähriges Kind nicht hauen! Dies ist – wie es die Torah den Anführern sagt – die Art und Weise, wie sie das jüdische Volk betrachten müssen. Sie sind wie Babys, die sich nicht kontrollieren können.

Jirmejahu ist wahrscheinlich der Prophet, der in der tragischsten Epoche aller Zeiten gelebt hat. Jahrelang sagte er den Menschen, dass das Ende nahe sei, dass der Tempel zerstört werde, dass sie Teschuwa (Umkehr) tun sollten. Sie hörten ihm nicht zu. Sie quälten ihn. Sie warfen ihn ins Gefängnis, in eine Schlammgrube. Er hungerte. Nach allem, was sie ihm angetan hatten, stellte sich heraus, dass er Recht hatte – die Zerstörung kam. Nach der Zerstörung kam das Volk zu ihm und bat, für sie stellvertretend beim Allmächtigen nachzufragen, ob sie in Erez Jisrael bleiben oder nach Ägypten gehen sollten. Sie sagten ihm, dass sie Gehör verleihen würden, was immer auch der Allmächtige ihnen sagen würde. Jirmejahu richtete ihre Frage an G-tt und die Antwort, die er erhielt, war, dass sie im Lande Israel bleiben sollten und der Allmächtige sie dort beschützen würde. Nachdem sie diese Antwort hörten (die nicht der Antwort entsprach, die sie ursprünglich hören wollten), beschuldigte das Volk den Propheten abermals der Lüge.

Trotz der Chuzpe (Frechheit) der Menschen, trotz der Jahre der Frustration durch ihre Quälerei – als das Volk seine Nachricht ignorierte und Erez Jisrael in Richtung Ägypten verliess – folgte ihnen Jirmejahu nach Ägypten! Wie es im Midrasch heisst: “Wenn es keinen Weinberg gibt, wofür brauchst du einen Zaun? Wenn es keine Herde gibt, wofür brauchst du einen Hirten?”

Jirmejahu sagte: “Wie kann ich nicht mit ihnen gehen? Sie sind eine Herde und ich bin ihr Hirte.” Wie würden du und ich auf so eine Behandlung reagieren? “Ihr wollt, dass ich mit euch nach Ägypten gehe? – Ich werde euch sagen, wo ihr hingehen könnt! Genug ist genug!” Doch Jirmejahu geht, weil Jirmejahu ein Anführer war – und ein Anführer versteht das Geheimnis von “wie ein Wärter das Kind erträgt”. Er versteht, dass sie ein Haufen Babys sind und sie müssen mit derselben Geduld behandelt werden, die man auf Babys anwendet. Dies ist die wahre Prüfung eines Manhig beJisrael (eines Anführers des jüdischen Volkes).

 

Rav Frand, Copyright © 2013 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum.

Weiterverteilung ist erlaubt, aber bitte verweisen Sie korrekt auf die Urheber und das Copyright von Autor, Project Genesis und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum und auf learn@torah.org, sowie www.torah.org.

1-russianparasha

Iyar 21, 5774 · May 21, 2014
Sehr geehrte Leserschaft,

 

der Wochenabschnitt »Bamidbar« wird immer vor Schawuot gelesen. Die einfache Begründung dafür lautet, dass der Abschnitt davor (»Bechukotai«) sehr heftige Verwarnungen enthält; da man diese nicht direkt vor dem Feiertag Schawuot verlesen will, achtet man darauf, einen Abschnitt dazwischen einzufügen.Doch gibt es auch einen tieferen Zusammenhang zwischen der Lesung »Bamidbar« und Schawuot.Im Abschnitt Bamidbar geht es um eine umfangreiche Zählung des jüdischen Volkes. Es ist dies nicht die einzige Volkszählung in der Tora: Die erste fand nach dem Auszug aus Ägypten statt, die zweite nach dem Goldenen Kalb bzw. vor dem Bau des Heiligtums, und nun haben wir die dritte Zählung kurz nach der Fertigstellung des Heiligtums. – Warum eigentlich wurde so oft gezählt?

Ein häufig zitierter Kommentar besagt, dass G-tt das jüdische Volk als Ausdruck einer besonderen Liebe immer wieder zählte. Denn wenn einem etwas besonders wertvoll ist, holt man es immer wieder hervor, um es zu zählen.

Gut Schabbes

 

Der Themenschwerpunkt der Woche
von Avichaj Schäfer
BAMIDBAR

Numeri 1:1–4:20

In der Wüste Sinai trägt G-tt den zwölf Stämmen Israels auf, einen Zensus durchzuführen. 603.550 Männer im Alter von 20 bis 60 Jahren werden gezählt. Bei Aufbruch des Volkes zerlegen und transportieren die drei levitischen Clans das Heiligtum und bauen es in der Mitte des nächsten Lagers wieder auf.

GEDANKEN

Ist alles so, wie es sein sollte?

In dieser Woche beginnen wir mit einem neuen Buch: mit Numeri und mit dem Wochenabschnitt Bamidbar. Das ist eine seltsame Kombination, denn der Titel des Buches hat etwas mit Zählen zu tun, aber der Titel der ersten Parascha lautet „In der Wüste“.

BETRACHTUNGEN

Der “Aron Hakodesch”

Angesichts des in wenigen Tagen bevorstehenden Schawuot-Festes ist es passend, die folgenden Auszüge aus einem Brief des Lubawitscher Rebben zu zitieren. Es handelt sich um ein Schreiben an eine Gruppe von Freunden, die ihm einen wertvollen “Aron Hakodesch” zum Geschenk gemacht hatten.

von Dr. William Stern

LEITGEDANKEN

Num. 3:39

Unser Leitgedanke zu Bamidbar

GESCHICHTEN

Der Segen eines Zaddiks

Als er schon weit über neunzig Jahre alt war, erzählte Reb Gerschon Schwarz sel. A. von einem Ausflug zum Hof von Rabbi David Twerski, dem Tolner Rebben.

ESSAYS

Wenn Kinder nicht richtig lernen wollen

Es ist immer schwer für uns, wenn unsere Kinder auf einem bestimmten Gebiet Schwierigkeiten haben, besonders wenn es etwas ist, was uns wichtig ist.

von Sara Esther Crispe

PERSÖNLICHKEITEN

Von Mythen und Legenden

Es gibt ein ganze Menge Mythen und Legenden über den Baal Schem Tov. Sogar die fantastischsten, so sagt man, sind wahr – denn selbst wenn sie nicht wirklich geschehen sind, war der Baal Schem Tov in der Lage, sie geschehen zu lassen.

von Tzvi Freeman

 

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