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Rabbi Yona Levin

Недельная глава Тазриа-Мецора

Недельная глава с Ашером Альтшулем. Глава Тазри Мецура

18.04.2015
Ашер Альтшуль беседует о недельной главе Торы в cвете сегоднешней рeальности.
http://www.orazion.org

Рав Даниэль Булочник. Недельная глава Торы “Мецора”

Недельная глава.Тазрия.Мецора (02/05/10)

Недельная глава Торы ТАЗРИА Moshe,,Rabbi Chaim Levin

Недельная глава Торы МЕЦОРА ,Rabbi Chaim Levin

Недельная глава Тазриа (23/03/14)

Недельная глава Тазриа Часть 2 (24/03/14)

Недельная глава Мецора (31/03/14)

Недельная глава: Тазриа. Жить верой – как правильно относиться к болезням

Тазриа, Мецора 5771 Урок 010.flv

Rabbi Svirsky Парша Мецора Исправление Языка Зла

НЕДЕЛЬНАЯ ГЛАВА ТОРЫ “ТАЗРИА”

А.-Д. Гаджиев. «Тазрия – Мецора» недельная глава Торы

tazria metsora 1

НЕДЕЛЬНАЯ ГЛАВА ТОРЫ “МЕЦОРА”

Тазриа Мецора день 1

Тазриа Мецора день 2

Тазриа Мецора день 3

Тазриа Мецора день 4

Тазриа Мецора день 5

Тазриа Мецора день 6

Тазриа Мецора день 7

Pinchas Polonsky

Maxoh Opa

Недельная глава

Rabbi Svirsky Парша Ваэра. Я Выбираю Свободу



РБеерот Ицхак

Махон-Меир (Книга Берешит)

Махон-Меир (Книга Шмот)

Недельная глава Ваикра

Махон-Меир (Книга Бемидбар)

Махон-Меир (Книга Бемидбар)

Махон-Меир (Книга Дварим)

Недельная глава

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Недельная глава с Ашером Альтшулем. Глава…

12.03.2014

Ашер Альтшуль беседует о недельной главе Торы в cвете сегоднешней риальности.

http://www.orazion.org

Глава ….

29.03.2012 Rav Moshe Chaim Levin

http://www.chabadkensington.com

בית חבד לדוברי רוסית בארהק

Недельная глава 

Rav Moshe Chaim Levin

25.12.2012г. Недельная глава Торы

11.02.2013

Занятие по недельной главе Торы проходит в нашей общине регулярно. В сезоне 2012-2013 – по вторникам, 19:40 – 21:00.

Раввин общины, Йосеф Херсонский разработал формат этого занятия:

– Мини-урок (15-20 минут) помощника раввина

– Часовое занятие раввина, в котором участникам предлагается выбрать наиболее интересующие их темы из сюжета недельной главы. В начале занятия раввин делает общий обзор главы и предлагает участникам список тем, упомянутых в главе + пояснения, каким образом эта тема актуальна сегодня. Каждый участник озвучивает 3 наиболее интересующие его темы. Рейтинг интересующих тем формирует программу занятия.

Данное занятие провел полностью помощник раввина ввиду того, что раввин был в отъезде.

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Daniel Naftoli Surovtsev

КОЛЛЕЛЬ ПРИ ИЦХАК

Официальный сайт программы “Лимуд” под руководством рава Мойше Шапиро и рава Звулуна Шварцмана

The official website of the “Limmud” under the leadership of Rabbi Moshe Shapiro and Rav Schwartzman Zebulun

Недельная глава  Rabbi Sergei Kruglyanitsa

Недельная глава Rabbi Svirsky

Недельная глава Rav Chaims Haulov

Недельная глава Торы


nerhashem channel

Parshat  Language : german

Einer der letzten Auschwitz-Prozesse – 17.04.2015

Am kommenden Dienstag steht in Lüneburg Oskar Gröning (93) vor Gericht. Der SS-Mann ist angeklagt wegen Beihilfe zum Mord in 300 000 Fällen. Ein Beitrag von Silke Fries. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

“Jukebox. Jewbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl” – 10.04.2015

“Jukebox. Jewkbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl” – Ulrich Trebbin hat sich die neue Ausstellung im Jüdischen Museum München am Jakobsplatz für uns angesehen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

“Pésach 5775” in Regensburg – 03.04.2015

Jüdische Gemeinde “Beth Schalom” – 27.03.2015

Judentum in Baiersdorf – 20.03.2015

Zwischen allen Fronten – jüdisches Leben in Belfast – 13.03.2015

Während sich die jüdischen Gemeinden in Europa hinter Sicherheitsschleusen verschanzen, bleiben die Juden von Belfast überraschend entspannt. Robert B.Fishman gibt Einblick in das jüdische Leben in Belfast. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Wie lebt man nach der Erfahrung im KZ weiter? – 27.02.2015

Wie lebt man nach der Erfahrung im KZ weiter? Elsa Weiss hat Ghetto und vier KZ überlebt. Ein Beitrag von Kristina Dumas, sowie die Parascha Tezawe von Joel Berger.

“Jewrovision” in Köln – 20.02.2015

Die “Jewrovison 2015” unter dem Motto “Make A Difference” beginnt am Wochenende in Köln. Durch das jüdische Musik- und Tanz-Spektakel führt der Berliner Rapper Ben Salomo. Gerald Beyrodt hat sich mit ihm getroffen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Endstation: der Wald von Bi?ernieki – 13.02.2015

Endstation: der Wald von Bi?ernieki. Die Ermodung deutscher Juden in Riga. Ein Beitrag von Julia Smilga. Sowie Parascha “Mischpatim” von Rabbiner Joel Berger.

Mehr Transparenz und Effektivität – Aufbruch der IKG Nürnberg – 06.02.2015

Thomas Senne berichtet über die Kehliáh in Nürnberg, über eine Gemeinde mitten im Aufbruch. Sowie Parascha “Jitro” von Rabbiner Joel Berger.

BR.de (zur Startseite)Bucharajuden – Der letzte Rabbi von Buchara – 30.01.2015

Vor etwa 2600 Jahren zogen aus der Gefangenschaft freigelassener Juden nach Usbekistan, in das damaligen Handelszentrum Buchara. Heute gibt es in Buchara nur noch eine verschwindend kleine jüdische Gemeinschaft. Julia Smilga war auf Spurensuche in Usbekistan. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Leon Weintraub – Überlebender des Rassenwahns – 23.01.2015

Leon Weintraub hat nicht nur Auschwitz überlebt, sondern auch Getto Litzmannstadt, die Konzentrationslager in Groß-Rosen, Flossenbürg und Natzweiler und den Todesmarsch. Thomas Muggenthaler hat mit dem “Überlebenden des Rassenwahns” gesprochen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

La Table Ouverte – 16.01.2015

La Table Ouverte – ein Restaurant du coeur für mittellose Juden in Nizza. Ein Beitrag von Robert B. Fishman. Sowie Parascha “Va erá” von Rabbiner Joel Berger.

Von Kirche zu Synagoge – die Schlosskirche in Cottbus – 09.01.2015

Am 27. Januar wird die ehemalige evangelische Schlosskirche in Cottbus als erste neue Synagoge im Land Brandenburg eingeweiht. Ein Beitrag von Rocco Thiede. Sowie Parascha “Schemot” von Rabbiner Joel Berger.

“Erzähl es deinen Kindern: Die Torah in fünf Bänden” – 02.01.2015

“Erzähl es deinen Kindern: Die Torah in fünf Bänden” – ein Beitrag von Kristina Dumas, sowie die Parascha “Wajechi” von Joel Berger.

Rabbanim Shiurim

Rav Joseph Pardes Hafazat Hatora

Raw Frand zu Parschat Tasria 5772 (Beitrag 1)

Üble Nachrede bei geistig hochstehenden Menschen

Der grösste Teil dieser Doppel – Parscha spricht über die Gesetze, die den Mezora (den mit Aussatz befallenen) betreffen. Der Talmud [Eruwin 15b] sagt, dass einer der Gründe für diese aussatzähnliche Krankheit, üble Nachrede (Laschon Hara) sei. Sprach ein Mensch in biblischen Zeiten Laschon Hara, sandte ihm der Himmel eine Mahnung, seine Zunge besser zu hüten. Diese Warnung kam mittels Zara’at (eine Art Aussatz). Die kranke Person musste dann dem Kohen (Priester) vorgeführt werden.

Rabbi Nissan Alpert szl. bemerkt dazu, dass die Tora das Wort “Adam” (im Gegensatz zu “Isch”) verwendet. Damit weist sie auf die Vornehmheit und das Ansehen einer Person hin. Es mutet deshalb seltsam an, dass die Tora den Abschnitt über den Mezora-Kranken – also über jemanden, der Laschon Hara geredet hatte – mit dem Wort “Adam” beginnt.

Rav Alpert folgert daraus, dass ein Mensch auf einer hohen geistigen Stufe stehen kann, unabhängig davon, ob er sich übler Nachrede schuldig gemacht hat oder nicht. Ein Mensch kann aussergewöhnlich und angesehen sein (“Adam Chaschuw”) und trotzdem an Klatsch teilhaben. Wie unterscheidet sich denn ein einfacher Mensch, der nicht auf seine Sprache achtet, von einem “Adam Chaschuw”, der Laschon Hara gesprochen hat? Die beiden unterscheiden sich darin, dass der „Adam Chaschuw“ sein Verhalten ändern will. Ein Mensch kann hervorragend sein und dennoch die Sünde von Laschon Hara begehen. Solange er jedoch den festen Willen behält, sich zu bessern, bleibt er ein hervorragender Mensch.
Es ist schwierig, mit Klatsch aufzuhören. Normalerweise fällt es uns schwer, uns in diesem Bereich zu bessern oder zu ändern. “Und er soll zum Kohen gebracht werden” [Wajikra 13:2], bedeutet, dass er sich überwinden muss, zum Kohen zu gehen und eine Kur für seine Fehler zu finden. Eigentlich will er gar nicht gehen und sträubt sich innerlich dagegen.

Auch eine geistig hochstehende Person hat Probleme mit Laschon Hara. Das kommt bei jedem vor. Was jedoch den “Adam” vom “Isch” (den besonderen vom gewöhnlichen Menschen) unterscheidet, ist die innere Haltung des „Adam“ zu diesem Problem. Er zwingt sich dazu, sich zu bessern. Er zwingt sich, Sühne dafür zu finden und schleppt sich zum Kohen: “Und er soll zum Kohen gebracht werden.”

Rav Frand, Copyright © 2012 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum.

Weiterverteilung ist erlaubt, aber bitte verweisen Sie korrekt auf die Urheber und das Copyright von Autor, Project Genesis und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum und auflearn@torah.org, sowie www.torah.org.

Raw Frand zu Parschat Tasria 5772 (Beitrag 2)

Auf Leben und Tod – für Rav Issar Salman

Rav Issar Salman Melzer (1870 – 1953) war ein grosses Genie und ein grosser Zaddik (Frommer, Gerechter). Einmal sass Rav Issar Salman am Chol Hamoed (einem Halbfeiertag der Wallfahrtsfeste) mit Rav David Zwi Finkel in seinem Studierzimmer. (An diesen Tagen sind zwar die wichtigsten Arbeiten erlaubt, aber Tätigkeiten wie beispielsweise Schreiben sollten, falls nicht unbedingt nötig, vermieden werden.) Rav Issar Salman bat Rav David Zwi Finkel um Bleistift und Papier, um etwas aufzuschreiben. Rav David Finkel fragte seinen Lehrer: “Rebbe, wie kommen Sie dazu etwas aufzuschreiben? Es ist doch Chol Hamoed?” Rav Issar Zalman antwortete, dass es sich um etwas ausserordentlich Dringendes handelte “wie auf Leben und Tod”.
Rav David Zwi wurde sehr aufgeregt und fragte: “Rebbe, was ist passiert? Was ist mit Ihnen los?” Rav Issar Salman fuhr ihm über den Mund: “Es ist eigentlich nichts Besonderes. Nur, dass es für mich fast wie um Leben und Tod geht.”
Rav Finkel brachte Papier und Bleistift und Rav Issar Salman schrieb einen Passuk (Vers) aus dem Buch der Sprüche [Mischlej 4:25] nieder: “Deine Augen seien nach vorne gerichtet, und deine Augenlieder werden dir den Weg weisen.”

Rav David Finkel war verblüfft. “War das eine Sache auf Leben und Tod; einen Passuk niederzuschreiben, den Sie bereits auswendig kennen?”

Daraufhin erklärte Rav Issar Salman: “Hunderte und Aberhunderte Juden kommen mich während Chol Hamoed besuchen, um mir “Gut Jom Tov” zu wünschen. Einige, die kommen, gehören nicht gerade zu den förderlichsten Einwohnern von Jerusalem. Es kommen auch Meschuga’im (Verrückte), Prahler, Nichtsnutze usw. Ich muss hier geduldig sitzen, eine Person nach der anderen empfangen und lächeln. Manchmal stehe ich kurz davor, wütend zu werden und meine Geduld zu verlieren. Ich brauche etwas, das mich davor zurückhält. Jedes Jahr schreibe ich diesen Passuk vor Chol Hamoed auf, um mich an seine übertragene Bedeutung zu erinnern: “Wenn deine Augen jemanden anblicken, richte deine Augen nach innen, benütze die Augenlieder (schliesse sie), um nur sich selbst zu sehen.” (Mit anderen Worten: “Schau nicht auf SEINE Fehler, sondern schaue auf deine eigenen Fehler.”) Es ist für mich deshalb überaus wichtig, diesen Passuk vor mir auf dem Pult zu haben, damit ich niemanden (innerlich) kritisiere. Ich brauche das unbedingt. Wenn Menschen hereinkommen, schaue ich auf diesen Passuk und sage mir: “Mache dir keine Gedanken über sie, sondern denke über dich selbst nach.” In diesem Jahr habe ich vor Jom Tov vergessen, diesen Passuk niederzuschreiben. Für mich ist es jedoch lebenswichtig, diesen Passuk aufzuschreiben – sogar an Chol Hamoed!”

Rav Issar Salman achtete besonders darauf, niemanden zu kritisieren oder bei anderen Menschen nach Fehlern zu suchen; für ihn war dies fast wie eine Sache auf Leben und Tod.

Es gibt zwei Arten von Menschen auf dieser Welt: Diejenigen, für die ein Glas halb leer ist und diejenigen, für die ein Glas halb voll erscheint. Für diejenigen, die Laschon Hara reden, erscheint das Glas halb leer. Die Menschen, die das Glas halb voll sehen, sind nicht diejenigen, die an anderen herumnörgeln und Fehler suchen, sondern das sind die glücklichen Menschen, die in ihren Partnern, Kindern und ihrer Umgebung das Gute sehen. Dies sind die glücklicheren Menschen.

Laschon Hara ist nicht nur für die Person, über die gesprochen wird, zerstörerisch – sie richtet auch die Person, die so redet, zugrunde. Laschon Hara lehrt sie nämlich, eine negative Einstellung zu haben und das ist etwas Schreckliches.

Rav Frand, Copyright © 2012 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum.

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Raw Frand zu Parschat Mezora 5771

Der Mezora benötigt doppelte Sühne

Am Ende seiner unreinen Periode muss der Mezora (geistiger Aussätziger/Lepra-Kranke), sowohl ein Korban Ascham (Schuldopfer) wie auch ein Korban Chatat (Sündopfer) bringen. Beide diese Opfer erreichen Sühne. Weshalb sind beide diese Opfer notwendig, um seine Sühne zu erlangen? Normalerweise genügt entweder ein Ascham oder ein Chatat.

Der Ramban findet die Forderung von sowohl einem Ascham wie auch einem Chatat bemerkenswert. Der Ramban schlägt vor, dass die zwei Opfer für zwei verschiedene Aspekte der Sünde sühnen. Das Ascham sühnt für die ursprüngliche Sünde welche der Mezora getan hat und die ihm die himmlische Strafe von Lepra eingebracht hat. Das Chatat jedoch sühnt für Awerot, die er getan hat, als er schon ein Mezora war. Vielleicht hat er in seiner Qual, Haschem verleugnet oder über seine Strafe reklamiert. Auch dies benötigt eine Sühne.

Vielleicht können wir den Vorschlag des Rambans besser verstehen, wenn wir realisieren, dass Zara‘at (Aussatz) eine schreckliche Krankheit war. Es war eine geistige Krankheit, die sich in körperlichen Symptomen ausdrückte, doch die körperlichen Symptome waren schrecklich. Und es war nicht nur körperlich schrecklich, sondern auch sozial unerträglich. Es verlangte, dass der Mensch “aus dem Lager verbannt wurde.“ Normalerweise gehen wir einen Kranken besuchen, das ist die Mizwa von Bikur Cholim. Im Fall eines Mezora – im Gegensatz – dürfen wir ihn nicht besuchen gehen. Er wird aus der Gesellschaft ausgeschlossen! “Er muss alleine wohnen, ausserhalb des Lagers” [Wajikra 13:46].

Während dieser sehr schmerzlichen, einsamen Leidenszeit ist der Mensch wahrscheinlich versucht, irgendwelche lästerliche Gedanken zu äussern: “Haschem, weshalb tust Du mir dies an?” Es ist fast unvermeidlich. Deshalb schlägt der Ramban vor, dass das Chatat des Mezora für die blasphemischen Gedanken sühnt, die er vielleicht gegen Haschem geäussert hat während seiner erzwungenen Absonderung.

Das Leben verläuft nicht immer ruhig. Es gibt viele Situationen worin das Leben sehr schwierig und schmerzhaft sein kann. Manchmal wundert man sich “Weshalb ich? Weshalb geschieht dies mir? Ich verdiene dies nicht! Haschem ist nicht fair.” Wir müssen versuchen solche Gedanken zu verdrängen. Es ist schwierig. Es ist sehr schwierig, doch wir müssen diese Gedanken wortwörtlich zerstören. Wir müssen Gläubige sein, die Nachkommen von Gläubigen. Was immer Haschem uns oder dem jüdischen Volk tut, tut Er nicht, weil Er uns hasst, sondern weil Er uns liebt.

Die klassischen Kommentatoren erklären, dass Haschem uns einen Gefallen tut mit den Gesetzen von Mezora und Zara‘at. Wir tun etwas falsch und Haschem schickt uns Botschaften, dass wir uns verbessern sollen. Zuerst beginnt der Zara’at mit unseren Häusern, dann kommt es ein wenig näher und befällt unsere Kleidung. Wenn wir es danach immer noch nicht kapiert haben, dann kommt es auf den Körper des Menschen. Es ist jedoch keine Strafe, sondern eine Botschaft.

Wann immer auch ein Mensch solche Probleme durchqueren muss, so muss er denken: Haschem will, dass ich mich bessere!

Rav Frand, Copyright © 2011 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum.

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