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<h1Недельная глава Торы БЕХААЛОТХА 5749

02.06.2014 Rav Moshe Chaim Levin
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“Когда ты будешь зажигать лампады” – в духовном служении человека: зажигание “свечи Б-га – душа человека”. Два направления – работа с собой и исправление мира.
ספר השיחות תשמ”ט פ’ בהעלותך


<h1Недельная глава Торы БЕХААЛОТХА 5750

01.06.2014
http://www.chabadkensington.com
“Когда ты будешь зажигать лампады” – “чтобы пламя само поднималось”: работать собственными силами. Связь со временем после Дарования Торы.
“День короток, а работы много… и хозяин торопит” – работа с собой и влияние на других.
ספר השיחות תש”נ פ’ בהעלותך

Недельная Глава Насо

12.05.2013
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Недельная глава Насо

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Недельная глава с Ашером Альтшулем. Глава…

12.03.2014

Ашер Альтшуль беседует о недельной главе Торы в cвете сегоднешней риальности.
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Глава ….

29.03.2012 Rav Moshe Chaim Levin

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Недельная глава 

Rav Moshe Chaim Levin

25.12.2012г. Недельная глава Торы

11.02.2013

Занятие по недельной главе Торы проходит в нашей общине регулярно. В сезоне 2012-2013 – по вторникам, 19:40 – 21:00.

Раввин общины, Йосеф Херсонский разработал формат этого занятия:
– Мини-урок (15-20 минут) помощника раввина
– Часовое занятие раввина, в котором участникам предлагается выбрать наиболее интересующие их темы из сюжета недельной главы. В начале занятия раввин делает общий обзор главы и предлагает участникам список тем, упомянутых в главе + пояснения, каким образом эта тема актуальна сегодня. Каждый участник озвучивает 3 наиболее интересующие его темы. Рейтинг интересующих тем формирует программу занятия.

Данное занятие провел полностью помощник раввина ввиду того, что раввин был в отъезде.

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Недельная глава Rabbi Svirsky

Недельная глава Rav Chaims Haulov

Недельная глава Торы

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Parshat  Language : german

Kabbala Fankfurt

12.02.2014

Das goldene Kalb
Zitat 1
1 Als aber das Volk sah, dass Mose ausblieb und nicht wieder von dem Berge zurückkam, sammelte es sich gegen Aaron und sprach zu ihm: Auf, mach uns einen G-tt, der vor uns hergehe! Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus Ägyptenland geführt hat.
2 Aaron sprach zu ihnen: Reißt ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir.
3 Da riss alles Volk sich die goldenen Ohrringe von den Ohren und brachte sie zu Aaron.
4 Und er nahm sie von ihren Händen und bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein G-tt, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!
(2. Moses 32:1-4)

Zitat 2
19 Sie machten ein Kalb am Horeb und beteten das gegossene Bild an
20 und verwandelten die Herrlichkeit ihres G-ttes in das Bild eines Ochsen, der Gras frisst.
21 Sie vergaßen G-tt, ihren Heiland, der so große Dinge in Ägypten getan hatte,
22 Wunder im Lande Hams und schreckliche Taten am Schilfmeer.
23 Und er gedachte, sie zu vertilgen, wäre nicht Mose gewesen, sein Auserwählter; der trat vor ihm in die Bresche, seinen Grimm abzuwenden, dass er sie nicht verderbe.
(Psalmen 106:19-23)

Zitat 3
Wo keine Rinder sind, da ist die Krippe leer; aber die Kraft des Ochsen bringt reichen Ertrag.
(Sprüche 14:4)

Zitat 4
3 Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt’s nicht, und mein Volk versteht’s nicht.
(Jesaja 1:3)

Rabbanim Shiurim

Rav Joseph Pardes

Parachat PARSCHAT Beha’alotecha 5774R av Chanoch Ben Pasi

Raw Frand zu Parschat Beha’alotecha 5773

Wir verstehen nicht einmal unsere eigenen Motive ohne weisen Rat von aussen

Parschat Beha’alotecha beinhaltet den Abschnitt der Mitlonenim (Nörgler) [Kapitel 11]. Die Juden wollten Fleisch essen. Sie erinnerten sich an all die „wunderbaren Delikatessen“, die sie in Ägypten gegessen hatten – und beklagten die Tatsache, dass sie diese Gerichte in der Wildnis vermissten. “Alles, was wir haben, ist dieses Man (Manna).” Juden beschweren sich immer über das Essen! Sie sehnten sich nach Knoblauch und Zwiebeln, die sie in Ägypten gegessen hatten. Der Vers [Bamidbar 11:10] lehrt, dass Mosche das Volk am Eingang ihrer Zelte weinen hörte (boche leMischpechotaw Isch lePetach Ohalo). Raschi erklärt, der Ausdruck „boche leMischpechotaw“ bedeute, dass sich die Menschen im Freien in Familien gruppierten, um ihre Beschwerden gemeinsam kundzutun. Es war kein Familien-Picknick, es war eine familiäre “Heulzeremonie”. Die Familie sass gemeinsam an ihrer Eingangsschwelle und beklagte sich öffentlich über die Nahrungssituation in der Wildnis. Raschi zitiert eine andere Interpretation unserer Weisen bezüglich des Ausdrucks „boche leMischpechotaw“: Das Weinen habe sich “auf die Familien” bezogen. In anderen Worten: Sie beklagten sich über die verbotenen geschlechtlichen Beziehungen, die Issurej Arajot, die von der Torah über das jüdische Volk erlassen wurden.

Gemäss dieser rabbinischen Tradition, war die hauptsächliche Beschwerde nicht auf die Zwiebeln bezogen. Dieses Ereignis geschah eine gewisse Zeit nachdem das jüdische Volk die Torah erhalten hatte. Die Torah untersagte die Heirat verschiedener Frauen – die Beziehungen, die als Arajot-Verbote bekannt sind. Dies war es, worüber sie weinten. Sie sagten “Zwiebeln”, doch sie meinten “Arajot”. Raw Ja‘akov Kaminetsky stellt eine einfache Frage: Wie können wir ihnen Wörter in den Mund schieben? Der Vers besagt, dass sie sich über die Zwiebeln und Gurken beschwerten. Warum interpretieren das die Rabbiner als etwas völlig anderes als die einfache Lesart des Verses (Peschuto schel Mikra)?

In seinem Buch “Emet LeJa’akov”, zeigt Rabbi Kaminetsky oftmals im Chumasch (Fünf Bücher Moses) ähnliche Phänomene auf, wo Chasal (unsere Weisen) eine weitaus unheilvollere Interpretation zu Tage fördern, als es der vordergründig “unschuldige” Wortlaut in den Versen vermuten lassen würde. Ein weiteres Beispiel ist im kommenden Wochenabschnitt, wo Mosche die Spione beauftragt, “geheimdienstliche” Informationen über die Völker von Kena‘an herauszufinden. Als die Spione zurückkehren und berichten, dass das Volk dort „chasak hu mimenu – stärker als wir” sei, behauptet der Sohar (der auch von vielen Kommentatoren zitiert wird), dass die Spione etwas im Schilde führten. Sie befürchteten, dass sie beim Eintritt in das Land Israel ihre Führungspositionen und ihr Ansehen verlieren würden. Aus diesem Grund sabotierten sie unterbewusst die Pläne, das Volk nach Erez Jisrael zu führen, damit sie ihre Führungsposition nicht verlieren würden. Auch hier fragt Raw Ja‘akov: Wie kommen Chasal darauf?

Noch ein Beispiel: Bei der Entscheidung Lots, sich in Sedom anzusiedeln – nach seinem Bruch mit Awraham, würde die einfache Lesart der Verse darauf hindeuten, dass die Entscheidung auf die äusserst praktischen Gründe zurückzuführen war, dass Lot ein Schafhirte war und das Land, das Sedom umgab, fruchtbar und ergiebig war. Auch hier werden Lot von Chasal düstere Motive zugeschrieben: Er wählte die spezifische Umgebung aufgrund ihres Rufes für Wollust und Unsittlichkeit. Sedom war “Sin City – die Stadt der Sünden” jener Zeit – und gemäss der Weisen (scheinbar ohne Beleg aus dem biblischen Text), war dies der Grund, weshalb Lot nach Sedom ging. Dieselbe Frage kann auch hier gestellt werden: Warum können wir Lots Pläne nicht für bare Münze nehmen – also einfach sagen, dass er nach Sedom gehen wollte, weil das Land fruchtbar war?

Raw Ja‘akov antwortet: Chasal tun dies, weil sie in die Tiefe der menschlichen Psyche eindringen. Sie sagen uns etwas sehr profundes über die menschliche Natur. Jeder hat unterbewusste Gefühle, Mächte und Verlangen, derer sich sogar die Person selbst eventuell nicht bewusst ist. Etwas spielt sich im Menschen ab, das darüber hinausgeht, was das Auge sieht. Chasal wissen – entweder durch “Ruach HaKodesch” (prophetischen Geist) oder ihre sensible Intuition, wie menschliche Wesen funktionieren – dass sich etwas Tieferes ereignet. Wenn sich Menschen an ihren Türschwellen versammeln und laut aufschreien, sodass es jeder hören kann, dann schreien sie nicht nur wegen der Zwiebeln! Menschen weinen nicht über Zwiebeln. Sie weinen über etwas anderes.

Gleichermassen gab es andere ansprechende Orte in Erez Jisrael. Als Lot ausgerechnet Sedom auswählte, warum tat er das? Es ist – ob er es gemerkt hat oder nicht – weil es unterbewusste Motivationen in ihm gab. Dies geschieht bei jedem Menschen. Ein Mensch muss immer in sich gehen und seine Motive überprüfen.

Wenn Menschen zu Psychologen oder Psychiatern gehen und ihnen ihre Probleme erzählen – wenn der Fachmann scharfsinnig ist und die menschliche Natur versteht, dann erkennt er, dass was die Person sagt, NICHT das ist, was sie meint. Dies sind die Worte, die er sagt – aber es gibt noch etwas anderes, was tatsächlich in seinen Gedanken vorgeht. Ein weiser Mensch oder ein trainierter Fachmann wird in der Lage sein, zu erkennen, was sich tief in den Gedanken eines Menschen tatsächlich abspielt.

Das ist der Grund, weshalb Chasal die Vorgehensweise bei der Erklärung des narrativen (erzählenden) Chumasch stetig wiederholen. Woher wissen sie das? Sie wissen es, weil sie Menschenkenntnis haben. Sie versuchen uns zu sagen, dass es jedem von uns passiert. Wir alle haben versteckte Pläne und unterbewusste Motive. Wir haben, was man als “Negiot” (persönliche Befangenheit) bezeichnet. Wir kennen und verstehen uns selbst nicht völlig, weil wir so subjektiv hinsichtlich der Entscheidungen sind, die uns betreffen.

Wie können wir uns selbst vor diesen “toten Winkeln” schützen? Wie wir bereits bei anderen Gelegenheiten gesagt haben, ist der Ratgeber, dem wir folgen müssen, derjenige der Mischna im Traktat Awot (Sprüche der Väter) [1:6]: Mache dir selbst einen Raw [Mentor] und akquiriere dir einen Chawer [engen Freund]. Wir müssen unsere Taten und Motive von unseren Mitmenschen oder Lehrern überprüfen lassen, die “es uns sagen, wie es ist”! Ohne solchen Rat und solche Führung, können wir nicht funktionieren.

Ein Mensch, der sagt: “Ich weiss, dass ich ‘nagua’ [befangen] bin, aber…”, wird diesen Satz mit einer Aussage abschliessen, die er vollkommen ignorieren sollte. Wenn jemand ‘nagua’ ist, dann ist er dazu disqualifiziert, über die Angelegenheit zu richten – Punkt! Wer wird also für ihn paskenen (richten)? Deshalb ist es so wichtig, dass jeder einen Raw, Rebbe oder einen älteren Ratgeber haben sollte, um ihm in solchen Angelegenheiten, die ihn selbst betreffen, den Weg zu weisen, bei denen er selbst disqualifiziert ist, sich eine objektive Meinung zu bilden. Aus diesem Grund rät Pirkej Awot (Sprüche der Väter), einen Freund koneh zu sein (wörtlich: “zu kaufen”). Man muss diese Investition tätigen, was auch immer sie erfordert, um die Fähigkeit zu einer ehrlichen Begutachtung seiner Taten sicherzustellen.

Heutzutage sind Beziehungen oberflächlich. Ein Chawer (Freund) ist nicht einfach jemand, dem man “Guten Tag” sagt und mit dem man ein bisschen plaudert. Ein Chawer ist jemand, zu dem man sich öffnen und dem man vertrauen kann. Es ist jemand, dem man Dinge über sich selbst sagen kann, “wie sie sind” – und dem man diesen Gefallen erwidert. Jeder braucht das. Der Grund, weshalb Chasal so viel Zeit dafür aufbringen, dies über den gesamten Chumasch hin aufzuzeigen, besteht darin, dass sie versuchen, es in unsere Köpfe “einzuhämmern”: Du kannst dir selbst nicht vertrauen.

Einen Rebben und einen Chawer zu haben, ist eines der wertvollsten Güter im Leben. Die Mischna, die uns rät, “Mache dir einen Raw und akquiriere dir einen Chawer”, schliesst deshalb mit den Worten ab: “…und beurteile jeden Menschen mit Fürsprache [leKaf Sechut].” Unweigerlich wird der Raw oder Chawer einen auch enttäuschen. Wir werden böse auf ihn sein, dass er nicht zu einer Simcha (Feier) erschienen ist oder uns nicht so viel Zeit gewidmet hat, wie wir es erwartet hatten. Es ist leicht, unter solchen Voraussetzungen abschätzig zu sein: “Das ist kein Raw, das ist kein Freund.” Die Mischna ermahnt uns: “Hewej dan et kol haAdam leKaf Sechut” – sei mit diesem Menschen nachsichtig, beurteile ihn mit Fürsprache! Distanziere dich nicht wegen solch fadenscheiniger Gründe. Solche Beziehungen sind einfach zu wichtig, um sie so leichtfertig abzubrechen! Selbst wenn es bedeutet, eine “Rolle rückwärts” zu machen und verrückte Erklärungen für diesen Menschen aufzubringen – tue es. Es ist es wert, die Beziehung zu einem Raw oder Chawer aufrechtzuerhalten.

Die wahre Prüfung eines jüdischen Anführers

Mosche beschwert sich beim Allmächtigen: “Habe ich dieses ganze Volk empfangen oder geboren, dass Du mir sagst: ‘Trage sie an deinem Busen, wie ein Wärter einen Säugling trägt, hinauf in das Land, das du seinen Vorvätern verheissen hast?” [Bamidbar 11:12]. Raschi sagt: Dies ist die Aufgabe eines Anführers. “Führe sie mit Feingefühl, selbst auf die Gefahr hin, dass sie dich steinigen und lästern.” Die Gemara sagt [Sanhedrin 8a]: “Ein Richter muss den Ärger der Gemeinde ertragen” und zitiert zum Beweis den Text unseres Verses in Beha’alotecha: “…wie der Wärter das säugende Baby trägt.” Ein Gemeindevorsitzender muss seine “Herde” manchmal wie kleine Babys betrachten. Babys können von einer Minute zur anderen so schrecklich und dann wieder in Ordnung sein. Wie kann jemand gegenüber einem Einjährigen seine Fassung verlieren? Das Baby weiss nicht, was es tut. Man kann ein einjähriges Kind nicht hauen! Dies ist – wie es die Torah den Anführern sagt – die Art und Weise, wie sie das jüdische Volk betrachten müssen. Sie sind wie Babys, die sich nicht kontrollieren können.

Jirmejahu ist wahrscheinlich der Prophet, der in der tragischsten Epoche aller Zeiten gelebt hat. Jahrelang sagte er den Menschen, dass das Ende nahe sei, dass der Tempel zerstört werde, dass sie Teschuwa (Umkehr) tun sollten. Sie hörten ihm nicht zu. Sie quälten ihn. Sie warfen ihn ins Gefängnis, in eine Schlammgrube. Er hungerte. Nach allem, was sie ihm angetan hatten, stellte sich heraus, dass er Recht hatte – die Zerstörung kam. Nach der Zerstörung kam das Volk zu ihm und bat, für sie stellvertretend beim Allmächtigen nachzufragen, ob sie in Erez Jisrael bleiben oder nach Ägypten gehen sollten. Sie sagten ihm, dass sie Gehör verleihen würden, was immer auch der Allmächtige ihnen sagen würde. Jirmejahu richtete ihre Frage an G-tt und die Antwort, die er erhielt, war, dass sie im Lande Israel bleiben sollten und der Allmächtige sie dort beschützen würde. Nachdem sie diese Antwort hörten (die nicht der Antwort entsprach, die sie ursprünglich hören wollten), beschuldigte das Volk den Propheten abermals der Lüge.

Trotz der Chuzpe (Frechheit) der Menschen, trotz der Jahre der Frustration durch ihre Quälerei – als das Volk seine Nachricht ignorierte und Erez Jisrael in Richtung Ägypten verliess – folgte ihnen Jirmejahu nach Ägypten! Wie es im Midrasch heisst: “Wenn es keinen Weinberg gibt, wofür brauchst du einen Zaun? Wenn es keine Herde gibt, wofür brauchst du einen Hirten?”

Jirmejahu sagte: “Wie kann ich nicht mit ihnen gehen? Sie sind eine Herde und ich bin ihr Hirte.” Wie würden du und ich auf so eine Behandlung reagieren? “Ihr wollt, dass ich mit euch nach Ägypten gehe? – Ich werde euch sagen, wo ihr hingehen könnt! Genug ist genug!” Doch Jirmejahu geht, weil Jirmejahu ein Anführer war – und ein Anführer versteht das Geheimnis von “wie ein Wärter das Kind erträgt”. Er versteht, dass sie ein Haufen Babys sind und sie müssen mit derselben Geduld behandelt werden, die man auf Babys anwendet. Dies ist die wahre Prüfung eines Manhig beJisrael (eines Anführers des jüdischen Volkes).

 

Rav Frand, Copyright © 2013 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum.

Weiterverteilung ist erlaubt, aber bitte verweisen Sie korrekt auf die Urheber und das Copyright von Autor, Project Genesis und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum und auf learn@torah.org, sowie www.torah.org.

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Недельная глава Торы НАСО

26.05.2014 Rav Moshe Chaim Levin
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Закон проверки жены, подозреваемой в измене.
Разбор слов Раши: “Если же она чиста: если рожала в муках – будет рожать с легкостью, если рожала черных детей – будет рожать белых”
לקוטי שיחות חלק כח פ’ נשא א

Недельная Глава Насо

12.05.2013
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12.03.2014

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25.12.2012г. Недельная глава Торы

11.02.2013

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12.02.2014

Das goldene Kalb
Zitat 1
1 Als aber das Volk sah, dass Mose ausblieb und nicht wieder von dem Berge zurückkam, sammelte es sich gegen Aaron und sprach zu ihm: Auf, mach uns einen G-tt, der vor uns hergehe! Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus Ägyptenland geführt hat.
2 Aaron sprach zu ihnen: Reißt ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir.
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4 Und er nahm sie von ihren Händen und bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein G-tt, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!
(2. Moses 32:1-4)

Zitat 2
19 Sie machten ein Kalb am Horeb und beteten das gegossene Bild an
20 und verwandelten die Herrlichkeit ihres G-ttes in das Bild eines Ochsen, der Gras frisst.
21 Sie vergaßen G-tt, ihren Heiland, der so große Dinge in Ägypten getan hatte,
22 Wunder im Lande Hams und schreckliche Taten am Schilfmeer.
23 Und er gedachte, sie zu vertilgen, wäre nicht Mose gewesen, sein Auserwählter; der trat vor ihm in die Bresche, seinen Grimm abzuwenden, dass er sie nicht verderbe.
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Zitat 3
Wo keine Rinder sind, da ist die Krippe leer; aber die Kraft des Ochsen bringt reichen Ertrag.
(Sprüche 14:4)

Zitat 4
3 Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt’s nicht, und mein Volk versteht’s nicht.
(Jesaja 1:3)

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Raw Frand zu Parschat Nasso 5773

Eine Quelle für den Gesang der Leviten

Jede der drei Familien der Leviten (des Stammes Levi), Gerschon, Kehat und Merari, hatte ihre eigene Aufgabe. Die Söhne von Kehat hatten den einzigartigen Job, den Aron HaKodesch (Bundeslade) zu tragen. Der Midrasch bemerkt, dass im Gegensatz zu den Söhnen von Gerschon und den Söhnen von Merari, die Torah die Familie des zweiten Sohnes von Levi nicht “die Söhne von Kehat” nennt, sondern den Ausdruck “die Söhne des HaKehati” [Bamidbar 4:34, 37] verwendet. Der Midrasch sagt, aufgrund der Tatsache, dass sie den Aron HaKodesch tragen mussten, G-tt Seinen Namen zu ihrem hinzufügte (der Buchstabe “Jud” nach Kehat und das “Hej” davor), damit sie nicht ausgelöscht werden. Sie hatten eine gefährliche Beschäftigung. Wenn ein Mensch einen unreinen Gedanken hatte, während er den Aron trug, lief er Gefahr, sein Leben zu verlieren. Das “Jud” und das “Hej” von G-ttes Namen wurden daher in die Nähe ihres Namens gefügt, um den Vers zu erfüllen, “ihre Seelen vor dem Tod zu retten” [Psalm/Tehillim 33:19].

Dies hatte einen schützenden Effekt. Es war eine “Segulah” (gutes Omen), doch es war nicht narrensicher. Es funktionierte nicht immer. Der Midrasch zitiert Raw Pedat im Namen von Raw Jossi ben Simra, dass als der Aron unterwegs war, zwei Feuerblitze von den Enden der Stangen herauskamen, um das Lager vor den Feinden zu schützen, die sie angreifen könnten. Doch manchmal waren die Träger des Aron selbst die Opfer dieser Feuerblitze – und ihre Anzahl schrumpfte durch die zerstörerische Kraft des Feuers. Es war eine gefährliche Beschäftigung.

Dessen bewusst, können wir vielleicht noch eine weitere Lehre von Chasal (unseren Weisen) verstehen. Sie wurden spezifisch angewiesen, den Aron auf ihren Schultern zu tragen. Der Talmud [Arachin 11a] zitiert den Vers, “den Kindern von Kehath aber gab er nichts (keine Wagen), weil sie ein heiliges Amt innehatten, auf ihren Schultern mussten sie es tragen.” [Bamidbar 7:9] – Die Worte „mussten sie es tragen“ sind offensichtlich überflüssig, denn wenn es auf ihren Schultern war, würden sie es ohnehin tragen! Der Talmud leitet daher aus dem Wort “jissa’u” (wörtlich: “mussten sie es tragen”) eine Nuance eines “Liedes” ab, wie wir sie im Ausdruck “se’u Simra” (erhebet ein Lied) finden [Tehillim 81:3] und leitet daraus ab, dass dies ein Hinweis der Torah auf die Tatsache ist, dass die Leviten den Tempeldienst mit Schirah (Gesang) begleiteten.

Normalerweise, wenn der Talmud oder Midrasch homiletische Exegesen (predigende Auslegungen) aus einem Vers ableitet, stimmt die Exegese irgendwie mit der einfachen Interpretation des Verses überein. Doch hier haben wir eine Situation, wo sich die Pschuto schel Mikra (einfache Lesung des Verses) auf EINE Angelegenheit bezieht (also das Tragen des Aron auf ihrer Schulter) und der Drasch (die Ableitung – also das Singen während des Tempeldienstes) scheinbar aus dem heiteren Himmel kommt. Wo ist der Zusammenhang? Wer würde jemals meinen, das Tragen des Aron stünde in jeglicher Beziehung zum Gesang während des Tempeldienstes?

Der Schemen HaTow (Band 4) schlägt einen Zusammenhang vor. Wann immer sich ein Mensch in einer gefährlichen Situation befindet, wo sein Leben auf des Messers Schneide ist – wenn er erfolgreich oder siegreich aus dieser Situation herauskommt, hat er ein aussergewöhnliches Gefühl der Freude und des Jubels. Wir finden das bei Soldaten, die in einer Schlacht waren. Wenn sie lebendig herauskommen und erfolgreich waren, empfinden sie ein Gefühl der Euphorie. Eben dieses Konzept kommt in der Mischna im Traktat Joma [7:4] vor: Nach Jom Kippur, machte der Kohen Gadol (Hohepriester) ein Fest für seine Freunde und Verwandten. Die Tatsache, dass er den Aufenthalt im Allerheiligsten des Tempels überlebt hatte, was mit grosser Gefahr einherging und wovon viele Hohepriester nicht lebendig hervorgegangen waren, war ein Grund zu feiern. Bis zum heutigen Tag, wird gemäss dem Schulchan Aruch [Ende der Vorschriften zu Jom Kippur, 624,5] nach Jom Kippur eine spezielle Festmahlzeit ausgerichtet – da man hoffentlich erfolgreich aus dem himmlischen Gericht hervorgegangen ist, dem wir während der Hohen Feiertage gegenüberstanden. Viele Menschen singen und tanzen gleich nach Abschluss des Ne’ilah-Gebets – aus eben diesem Grund. Wir waren im übertragenen Sinne “auf dem Schlachtfeld” und wir sind “in Frieden aus dieser Periode (der Heiligkeit) hervorgegangen”.

Die Kinder von Kehat fühlten sich in Lebensgefahr – mit der furchterregenden Aufgabe – den Aron zu tragen. Wenn sie diese Mission erfolgreich bestritten hatten, sangen sie, um die Emotion auszudrücken, die man empfindet, wenn man eine Gefahr überstanden hat. Somit sind die beiden Ausführungen – (1) sie trugen den Aron und (2) sie “erhoben” ein Lied (se’u simra) – nicht voneinander getrennt und keine zusammenhanglosen Ausführungen. Sie passen perfekt ineinander.

Rav Frand, Copyright © 2013 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum.

Weiterverteilung ist erlaubt, aber bitte verweisen Sie korrekt auf die Urheber und das Copyright von Autor, Project Genesis und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum und auf learn@torah.org, sowie www.torah.org.

 

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НЕДЕЛЬНАЯ ГЛАВА ТОРЫ “БЕМИДБАР”

20.03.2014
НЕДЕЛЬНАЯ ГЛАВА ТОРЫ “БЕМИДБАР”
Читает раввин, профессор Александр Лакшин. ФЕОР

Недельная глава: Бамидбар.

21.05.2014
Недельная глава: Бамидбар.

Рав Игаль Полищук
Книга: Бамидбар.
Глава: Бамидбар

Рав Даниэль Булочник. Недельная глава Торы “Бэмидбар”. Часть 1

Рав Даниэль Булочник. Недельная глава Торы “Бэмидбар”. Часть 2

Недельная глава Бемидбар

Недельная глава с Ашером Альтшулем. Глава Бемидбар

02.07.2013г. Недельные главы Торы «Матот» и «Масаэй», завершение книги «Бемидбар»

Недельная глава Бамидбар

04.05.2013
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Недельная глава: Бамидбар (05/05/13)

Недельная глава Бамидбар часть 2 (06/05/13)

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– Мини-урок (15-20 минут) помощника раввина
– Часовое занятие раввина, в котором участникам предлагается выбрать наиболее интересующие их темы из сюжета недельной главы. В начале занятия раввин делает общий обзор главы и предлагает участникам список тем, упомянутых в главе + пояснения, каким образом эта тема актуальна сегодня. Каждый участник озвучивает 3 наиболее интересующие его темы. Рейтинг интересующих тем формирует программу занятия.

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12.02.2014

Das goldene Kalb
Zitat 1
1 Als aber das Volk sah, dass Mose ausblieb und nicht wieder von dem Berge zurückkam, sammelte es sich gegen Aaron und sprach zu ihm: Auf, mach uns einen G-tt, der vor uns hergehe! Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus Ägyptenland geführt hat.
2 Aaron sprach zu ihnen: Reißt ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir.
3 Da riss alles Volk sich die goldenen Ohrringe von den Ohren und brachte sie zu Aaron.
4 Und er nahm sie von ihren Händen und bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein G-tt, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!
(2. Moses 32:1-4)

Zitat 2
19 Sie machten ein Kalb am Horeb und beteten das gegossene Bild an
20 und verwandelten die Herrlichkeit ihres G-ttes in das Bild eines Ochsen, der Gras frisst.
21 Sie vergaßen G-tt, ihren Heiland, der so große Dinge in Ägypten getan hatte,
22 Wunder im Lande Hams und schreckliche Taten am Schilfmeer.
23 Und er gedachte, sie zu vertilgen, wäre nicht Mose gewesen, sein Auserwählter; der trat vor ihm in die Bresche, seinen Grimm abzuwenden, dass er sie nicht verderbe.
(Psalmen 106:19-23)

Zitat 3
Wo keine Rinder sind, da ist die Krippe leer; aber die Kraft des Ochsen bringt reichen Ertrag.
(Sprüche 14:4)

Zitat 4
3 Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt’s nicht, und mein Volk versteht’s nicht.
(Jesaja 1:3)

Rabbanim Shiurim

Parachat PARSCHAT BEMIDBAR 5774 Rav Eran Tamir

Parschat Bamidbar 5771

Guter Egoismus

Aus DJZ 28. Ijar 5769 / 22. Mai 2009, bearbeitet von S. Weinmann.

Im Sefer Bamidbar werden die Zählungen, Ämtereinsetzungen, Lagerordnungen, Reisen und Ruheorte des Klall Jisrael ausführlich geschildert. Dieses Chumach (Buch) der Tora wird auch „Chomesch Hapekudim“ – das „Buch der Zählungen und Ämtereinsetzungen“ genannt.

Wenn man sich Parschat Bamidbar und weitere Parschiot in Sefer Bamidbar etwas näher anschaut, dann fällt einem sofort auf, wie ausserordentlich organisiert das Ganze zugegangen ist. Jede Person hatte ihre Aufgabe und wusste genau, wann und wo sie sein musste, was sie zu tragen und zu tun hatte, und wann sie auf welcher Weise losziehen musste.

Ganz Klall Jisrael war wie eine Pyramide aufgebaut. Jeder hatte einen „Aufseher“ über sich, und jeder Aufseher hatte wiederum jemanden über sich, der ihn oder seine Arbeit beaufsichtigte. Mosche und Aharon mussten über ganz Klall Jisrael wachen, dann hatte es die zwölf Stammesfürsten. Desweitern gab es die „Siebzig Ältesten“. Weiter unten gab es dann die Fürsten jedes „Bejt Aw“ (Familien der Stämme). Beim Stamm Levi war El’asar Hakohen über alle Lewijim als Überwacher eingesetzt, dass sich niemand in unerlaubter Weise dem Heiligtum näherte. Jeder wusste, dass er sich zum Tod verurteilte, wenn er eine Arbeit machte, für die er nicht beauftragt wurde oder wenn er die Arbeit eines anderen Leviten machte. Unter El’asar waren die Fürsten der drei Familien der Leviten.

Die Tora sagt uns, dass der Schewet (Stamm) Dan mit einer besonderen Aufgabe beauftragt war. Er war der „Me’assef lechol Hamachanot – die Nachhut aller Lager“. Er musste alle vergessenen und liegen gelassenen Gegenstände auflesen und den Nachzüglern helfen.

Aber auch bei ihm war es so, dass er stets genau wusste, wo er hingehörte und was er zu tun hatte. Es gab keine Fehlhandlungen. Alles lief ohne Verzögerungen und ohne Zwischenfälle, bis ins letzte Detail.

Kaum sah man, dass sich die Wolke über dem Mischkan emporhob und so für das Weiterziehen ein Zeichen gab, machte sich jeder an seine Arbeit und stand zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Das war alles nur einem einzigen Gedanken zu verdanken, das damals jeder einzelne Jehudi in seinem Bewusstsein mit sich trug: „Ejsehu Chacham, haMakir et Mekomo’!“ Wer ist weise, der seinen Ort kennt! Jeder wusste genau, wo er hingehörte, und was seine Aufgabe war, ohne sich in irgendwelcher Weise von der Arbeit eines andern ablenken zu lassen. Gedanken der Eifersucht existierten bei ihnen in keiner Weise. Niemand fragte sich, warum er nicht an der Stelle des anderen sein durfte, und keiner machte sich Gedanken darüber, warum er nicht an der Stelle seines Vorgesetzten sein durfte; jeder wusste, wo er hingehörte.

Wie konnten sie diese Eigenschaft erreichen? Diese Charaktereigenschaft sehen wir normalerweise nur bei Mal’achim (Engel), und dies waren die Jehudim doch nicht.

Rabbi Mosche Kordewero erklärt in seinem Sefer „Tomer Dewora“, wie ein Mensch, der von Natur aus mit Egoismus erschaffen wurde, diese hohe Stufe von Selbstlosigkeit erreichen kann. Er sagt, dass ein Mensch seinen Egoismus behalten kann und sogar behalten soll. Er muss jedoch daran arbeiten, den Begriff „Ich“ zu erweitern und auf andere Personen auszudehnen. Wenn sein Ehepartner auch Teil seiner eigenen Person ist, dann wird es ihm sicher nicht schwer fallen, sich selbst etwas zu geben. Wenn man auch seine Kinder und die weitere Familie in den „Ich-Kreis“ einbezieht, dann wird man ihnen mit und wegen seinem Egoismus nur das Beste geben und ihnen auch nur das Beste wünschen. Man wird sich mit ihnen über jede Stellung freuen, gleich wie man sich gefreut hätte, wenn man diese Stellung selber erreicht hätte.

Dies kann dann soweit ausgebreitet werden, bis man zur Stufe kommt, wo jeder Jehudi von Klall Jisrael in seinen Kreis gehört, und man dann auch jedem Jehudi gönnt, was er besitzt und welche Position er innehat.

Wenn man sich noch zusätzlich den Grundsatz unserer Weisen „Kol Jisrael Arewim se base – jeder bürgt für den andern“ vor Augen hält, dann wird es einem Menschen viel einfacher fallen, Gedanken von Anteilnahme zu haben. Denn in Wirklichkeit sind wir ja alle Kinder unseres grossen Vaters im Himmel. Wenn man sich dies fortwährend vor Augen hält, dann ist man nicht mehr weit von der Liebe zu jedem einzelnen Jehudi, entfernt. Denn der andere Jehudi ist ja nicht weniger der Sohn des gleichen Vaters.

Der Egoismus muss also nicht entfernt werden, sondern im Gegenteil, er muss umfassend ausgeweitet werden!

Rav Frand, Copyright © 2012 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum.

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Rav Yona Levin

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Недельная глава Торы БЕХАР-БЕХУКОТАЙ 5750

Rabbi Moshe Chaim Levin
Связь Дарования Торы с цифрой 3: влияние на человека и на мир – мысль, речь и действие; голова, туловище и ноги; миры Бриа, Йецира и Асия. Связь с третьей Книгой Торы. Практические указания.
ספר השיחות תש”נ פ’ בהר-בחוקתי

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Недельная глава с Ашером Альтшулем. Глава Бе’ар-Бехукотай

10.05.2015
Ашер Альтшуль беседует о недельной главе Торы в cвете сегоднешней рeальности.

Неделные главы Беhар и Бехукотай (28/04/13

Неделные главы Беhар и Бехукотай часть 2 (29/04/13)

Неделные главы Беhар и Бехукотай часть 3 (01/05/13)

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Й. Херсонский. «Бэар» и «Бэхукотай» недельная глава Торы

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Недельная глава Беар-Бехукотай

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Глава Торы — « Бехукотай» Как подготовить себя к наилучшему восприятию Торы?

Недельная глава Бехукотай

Видео урок Торы по недельной главе Бехукотай по аудио комментариям Рава Ицхака Зильбера (светла память праведникам).
Рекомендуем посетить 1 Кошерную Социальную Сеть по адресу:

Недельная глава: Бехукотай. Аспекты праздника Шавуот.

Недельная глава: Бехукотай

Недельная глава с Ашером Альтшулем. Глава Бехукотай

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12.03.2014

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Palästinensische Kinder beim Arzt in Israel – 08.05.2015

Silke Fries erzählt uns die Geschichte von Júval Roth. Einem israelischen Helfer, der Grenzen überschreitet und palästinensische Kinder medizinisch versorgt. Sowie Parascha “Emór” von Rabbiner Joel Berger.

“Gedenkfeier KZ Flossenbürg – 01.05.2015

Mindestens 30000 Menschen sind in Flossenbürg ums Leben gekommen. Letzten Sonntag wurde der Befreiung des Lagers vor 70 Jahren gedacht.Die früheren Gefangenen waren aus 16 Staaten angereist, begleitet von ihren Kindern und Enkeln.

“Wenn ich das KZ überlebt habe, werde ich auch das überleben” – 24.04.2015

“Wenn ich das KZ überlebt habe, werde ich auch das überleben”. Tibor Sands – Budapest, KZ Buchenwald, KZ Flossenbürg, Todesmarsch nach Dachau und dann gefeierter Fotograf und gefragter Kameramann in Hollywood. Thomas Muggenthaler über das Leben und Über-Leben von Tibor Sands.
Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Einer der letzten Auschwitz-Prozesse – 17.04.2015

Am kommenden Dienstag steht in Lüneburg Oskar Gröning (93) vor Gericht. Der SS-Mann ist angeklagt wegen Beihilfe zum Mord in 300 000 Fällen. Ein Beitrag von Silke Fries. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

“Jukebox. Jewbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl” – 10.04.2015

“Jukebox. Jewkbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl” – Ulrich Trebbin hat sich die neue Ausstellung im Jüdischen Museum München am Jakobsplatz für uns angesehen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

“Pésach 5775” in Regensburg – 03.04.2015

Jüdische Gemeinde “Beth Schalom” – 27.03.2015

Judentum in Baiersdorf – 20.03.2015

Zwischen allen Fronten – jüdisches Leben in Belfast – 13.03.2015

Während sich die jüdischen Gemeinden in Europa hinter Sicherheitsschleusen verschanzen, bleiben die Juden von Belfast überraschend entspannt. Robert B.Fishman gibt Einblick in das jüdische Leben in Belfast. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Wie lebt man nach der Erfahrung im KZ weiter? – 27.02.2015

Wie lebt man nach der Erfahrung im KZ weiter? Elsa Weiss hat Ghetto und vier KZ überlebt. Ein Beitrag von Kristina Dumas, sowie die Parascha Tezawe von Joel Berger.

“Jewrovision” in Köln – 20.02.2015

Die “Jewrovison 2015” unter dem Motto “Make A Difference” beginnt am Wochenende in Köln. Durch das jüdische Musik- und Tanz-Spektakel führt der Berliner Rapper Ben Salomo. Gerald Beyrodt hat sich mit ihm getroffen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Endstation: der Wald von Bi?ernieki – 13.02.2015

Endstation: der Wald von Bi?ernieki. Die Ermodung deutscher Juden in Riga. Ein Beitrag von Julia Smilga. Sowie Parascha “Mischpatim” von Rabbiner Joel Berger.

Mehr Transparenz und Effektivität – Aufbruch der IKG Nürnberg – 06.02.2015

Thomas Senne berichtet über die Kehliáh in Nürnberg, über eine Gemeinde mitten im Aufbruch. Sowie Parascha “Jitro” von Rabbiner Joel Berger.

BR.de (zur Startseite)Bucharajuden – Der letzte Rabbi von Buchara – 30.01.2015

Vor etwa 2600 Jahren zogen aus der Gefangenschaft freigelassener Juden nach Usbekistan, in das damaligen Handelszentrum Buchara. Heute gibt es in Buchara nur noch eine verschwindend kleine jüdische Gemeinschaft. Julia Smilga war auf Spurensuche in Usbekistan. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Leon Weintraub – Überlebender des Rassenwahns – 23.01.2015

Leon Weintraub hat nicht nur Auschwitz überlebt, sondern auch Getto Litzmannstadt, die Konzentrationslager in Groß-Rosen, Flossenbürg und Natzweiler und den Todesmarsch. Thomas Muggenthaler hat mit dem “Überlebenden des Rassenwahns” gesprochen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

La Table Ouverte – 16.01.2015

La Table Ouverte – ein Restaurant du coeur für mittellose Juden in Nizza. Ein Beitrag von Robert B. Fishman. Sowie Parascha “Va erá” von Rabbiner Joel Berger.

Von Kirche zu Synagoge – die Schlosskirche in Cottbus – 09.01.2015

Am 27. Januar wird die ehemalige evangelische Schlosskirche in Cottbus als erste neue Synagoge im Land Brandenburg eingeweiht. Ein Beitrag von Rocco Thiede. Sowie Parascha “Schemot” von Rabbiner Joel Berger.

“Erzähl es deinen Kindern: Die Torah in fünf Bänden” – 02.01.2015

“Erzähl es deinen Kindern: Die Torah in fünf Bänden” – ein Beitrag von Kristina Dumas, sowie die Parascha “Wajechi” von Joel Berger.

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Rav Joseph Pardes Hafazat Hatora

Raw Frand zu Parschat Behar 5771

Wie hängen Schmitta und das Betrugsverbot zusammen?

Parschat Behar behandelt die Mizwa (Gebot) von Schmitta, dem Schabbatjahr in Erez Jisrael. Sämtliche landwirtschaftlichen Verrichtungen sind im Lande Israel im siebten Jahr des Schmitta-Zyklusses verboten. Das Land muss wegen den Schmitta-Gesetzen brach liegen. Es ist klar dass dies die Menschen einer Agrargesellschaft stark prägt.

Mitten in den Ausführungen über die Schmitta-Gesetze unterbricht die Tora jedoch und lehrt folgende Halacha (Gesetzesvorschrift): „Wenn du deinem Mitmenschen eine Sache verkaufst oder wenn du aus den Händen deines Mitmenschen etwas erwirbst, so sollst du deinen Bruder nicht betrügen.“ [Wajikra 25:14]

Es scheint, gelinde gesagt, ungewöhnlich, dass die Tora gerade eine Halacha über Ona’ah (Übervorteilen) inmitten der Halachot (Gesetzesvorschriften) über Schmitta lehrt. Zweitens beziehen sich die Halachot von Ona’ah vor allem auf bewegliche Güter. Für Grundstücke kann man, gemäss der Tora, nie zu viel verlangen oder zu wenig bezahlen. Wieso steht also Ona’ah inmitten der Halachot von Schmitta?

Die Tora gibt uns, gemäss der Erklärung des Buches „Bejs Av“, folgende Lehre: Der Grundgedanke der Mizwa von Schmitta ist, dass unser ganzer Lebensunterhalt von G’tt stammt. Wenn ein Mensch lange und hart genug arbeitet und einigermassen erfolgreich im Geschäft tätig ist, kommt ihm in der Regel folgender Gedanke auf: „ICH bin es, der das ganze Geld verdient hat.“ Menschen führen ihre Erfolge auf ihr eigenes Wissen, Geschick, Einsatz, Genauigkeit, etc. zurück.

Die Mizwa von Schmitta ist ein wunderbares Konzept. Zwar gilt es nur in Erez Jisrael (Land Israel) und nur für Bauern, aber dieses Konzept vermittelt uns doch eine wichtige Lehre: „Daran sollst du dich erinnern: Ich (G’tt) bin es, der dir deinen Lebensunterhalt gibt. Am Rosch Haschana wird für jeden Menschen das Einkommen des neuen Jahres bestimmt. Sicher muss jeder den erforderlichen Einsatz leisten, aber die Höhe und der Erfolg bei der Parnassa, dem Lebensunterhalt, hängt von G’tt ab. Beweis dafür ist das Schabbatjahr.

Während dem ganzen Schmitta-Jahr arbeiten wir nicht auf dem Feld. Aber auf irgendeine Art müssen wir ein Einkommen haben. Während dem Schabbatjahr halten wir inne und denken darüber nach, wer uns für uns sorgt. Der Ribbono schel Olam (Herr der Welt) gibt uns unseren Lebensunterhalt. Begreifen wir das, dann verstehen wir auch, wieso das Verbot des Betrügens gerade mitten im Schmitta-Abschnitt eingefügt ist.

Etwas vereinfacht gesagt: Ein Mensch stiehlt $ 1’000.-. Er geht anschliessend nach Hause und stellt fest, dass seine Klimaanlage kaputt gegangen ist. Kostenpunkt der Reparatur: $ 1’000.-. Zum Schluss kommt alles wieder aufs Gleiche heraus. Falls ein Mensch ehrlich daran glaubt, dass G’tt derjenige ist, der im Grunde alle Cheques schreibt und unterzeichnet, macht es für ihn absolut keinen Sinn, eine andere Person zu betrügen: nicht seinen Freund, nicht ein Geschäft, nicht den Staat, nicht die Steuerbehörde – niemanden.

Glaubt eine Person ehrlich an das Konzept des Schmittagesetzes, dass G’tt uns mit allem versorgt, kann er seinen Nächsten nicht betrügen. So eine Haltung kann nur jemand haben, der meint, dass er seinen Lebensunterhalt selbst verdient. Deshalb wird „Ona’ah“ mitten in den Ausführungen über das „Schmittajahr“ behandelt.

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Raw Frand zu Parschat Bechukotai 5772 (Beitrag 1)

Regen zum Segen – das Maximum erhalten, wenn der Bauer nichts tun kann

Der Bejt Av weist zu Parschat Bechukotai auf das obige Konzept hin. Der Passuk (Vers) sagt: „Ich werde euch Regen zur rechten Zeit geben.“ [Wajikra 26:4] Raschi erklärt den Ausdruck „zur rechten Zeit“ mit Freitagabend (Lejlej Schabbatot). Wir können gemütlich zuhause sitzen und sagen: „Es soll ruhig regnen.“

Für die heutige moderne Gesellschaft ist ein verregnetes Wochenende ein kleines Unglück. „Ade, Grillparty; ade Segeltörn. Nebbich, wir müssen uns einen Video holen.“ Das ist ja schrecklich! Die Tora lehrt uns aber, dass dieser Regen zum Segen ist. Am Freitagabend darf es giessen. Geschützt sitzen wir zuhause.

Der Bejt Av gibt uns einen tieferen Einblick in diesen Gedanken. In einer Agrargesellschaft rackert sich der Bauer sechs Tage in der Woche ab; Stunde um Stunde braucht er zum Säen, Düngen, Pflügen und Ernten. Aber alle Mühe ist vergebens, wenn eine Sache fehlt: Regen. Ohne Regen ist der Bauer verloren.

Fällt der Regen genau an dem Tag, an dem der Bauer absolut nichts tun kann (Freitagabend – Schabbat), gibt dies dem Bauern ein wertvolles Zeichen. Der Bauer erhält das, was er am meisten braucht genau an dem Tag, an dem er am wenigsten tun kann. Dies ist dem Bauer ein Zeichen, dass er sich auf G’tt verlassen muss, nicht auf sich selbst.

Quellen und Persönlichkeiten:
Raschi (1040 – 1105): Rav Schlomo ben Jizchak; Frankreich.
Bejt Av: Buch von Rav Eljakim Schlesinger: Zeitgenössischer Rosch Jeschiwa in London.

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Raw Frand zu Parschat Bechukotai 5772 (Beitrag 2)

G’tt verspricht, dass er uns nie verabscheuen wird

G’ttes Versprechen zu Beginn von Paraschat Bechukotaj [26:11] “Ich werde meine Wohnung mitten unter euch errichten und meine Seele wird euch niemals verabscheuen” (“welo sig’al Nafschi etchem”) ist sehr erstaunlich. Zuerst verspricht G’tt den utopischen Zustand, dass Er in unserer Mitte weilen wird, die höchste Stufe, die Menschen auf dieser Welt überhaupt erreichen können; und dann fügt er noch “Ich werde euch nie verabscheuen” hinzu. Was soll dieser Segen?

Stellen Sie sich eine Glückwunschkarte voll mit guten Wünschen und Zeichen der Wertschätzung für den Empfänger vor und zum Schluss folgt dann: ” … und überdies werde ich mich auch nicht vor dir ekeln!” “Lo sig’al Nafschi” ist ein sehr starker Ausdruck, der vollkommene Abscheu ausdrückt! Was bedeutet dieser Vers?

Der Schemen HaTov macht eine sehr wahre Aussage. Wir alle kennen verheiratete Menschen, die lange Jahre zusammenlebten bis die Ehe eines Tages bitter wurde. Die Ehe wendete sich zum Schlechten und eines Tages lässt sich das Paar scheiden. Zur Zeit der Scheidung ist es leider meistens soweit, dass diese beiden sich bereits HASSEN. Sie verabscheuen sich gegenseitig. Es gibt kaum einen so tiefen Hass als zwischen zwei Menschen, die Mann und Frau waren, die sich vormals gegenseitig innig zugetan waren und sich dann aus irgendeinem Grund trennten. Manchmal nimmt dieser Hass wahrlich furchterregende Züge an, gerade wegen der früheren Innigkeit. Die Leere, die aus dieser verflossenen Liebe entsteht, wird manchmal von übelstem Hass und Abscheu erfüllt.

G’tt gibt dem jüdischen Volk einen grossartigen Segen. “Ich werde mit euch leben. Ich werde mein Heiligtum in eurer Mitte erstellen …” G’tt wusste jedoch auch, dass sich das jüdische Volk eines Tages auf eine Art benehmen würde, die Er verabscheut. G’tt wusste, dass das jüdische Volk eines Tages so tief sinken würde, dass er sie buchstäblich “aus dem Haus werfen” muss. Eines Tages würden sich G’tt und das jüdische Volk trennen, wenn nicht sogar, G’tt behüte, scheiden.

G’tt verspricht uns hier – obwohl unsere kraftvolle Liebe und Innigkeit Schatten der Vergangenheit geworden sind: “Ich will euch nie verabscheuen”. Mögen wir auch üble Taten begehen, mögen wir auch aus “G’ttes Umgebung” vertrieben werden, Er wird von uns nie angeekelt. Er wird uns nie hassen – trotz allem. Der grosse Segen ist “welo sig’al Nafschi etchem” – “Ich werde euch nie verabscheuen” – so schlecht die Dinge auch stehen.

Quellen und Persönlichkeiten:
Schemen HaTov: Rabbi Dov Weinberger. Zeitgenössischer Autor; Rabbiner in Brooklyn, New York.

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Raw Frand zu Parschat Bechukotai 5772 (Beitrag 3)

Eine Zeit für Glauben und eine Zeit für Ketzerei

Noch einen Gedanken möchte ich zum Schluss ausführen. Es ist wahr, dass wir uns in Bezug unseres Lebensunterhaltes auf unser Vertrauen („Bitachon“) stützen sollen. Wir dürfen aber nie vergessen, dass wir dieses Konzept nur für uns, nie aber für andere anwenden sollen.

Ich habe einmal eine Bemerkung des Brisker Rav vernommen. Es ist kaum zu glauben, dass er das wirklich gesagt hat, aber nur jemand wie der Brisker Rav konnte sich erlauben, so etwas zu äussern.

Jede Gemütsneigung hat ihren Platz in dieser Welt; sogar Wut, Hochmut, Neid und Streitsucht. Üblicherweise sind dies zwar schlechte Eigenschaften, aber manchmal sind sie angebracht. Manchmal muss man auch für seine Ehre einstehen. Es gibt sogar Gelegenheiten, bei denen man einen Streit (Machloket) vom Zaune brechen muss.

Es gibt eine weitere schlechte Eigenschaft, die „Kefirah“, Ketzerei, genannt wird. Ein torakundiger Mensch, der G’tt leugnet, „Kofer“ genannt, hat diese schreckliche Eigenschaft. Wann ist „Kefirah“ angebracht? Sagt der Brisker Rav: “Wenn dein Freund deine Hilfe braucht, dann musst du ein „Kofer“ sein.“

Mit anderen Worten: Falls ein anderer Probleme hat, ist die Haltung: G’tt wird schon für ihn sorgen, G’tt wird ihm sicher eine Stelle verschaffen, G’tt wird ihm selbstverständlich ein Darlehen besorgen, nicht am Platz. In solchen Momenten, so sagt der Brisker Rav, soll ein Mensch „nicht an G’tt glauben“. Hier soll man das Gefühl haben, dass G’tt nicht für ihn sorgen wird. Vielmehr: der Mensch muss hier selbst Verantwortung übernehmen. Das ist nicht die Zeit für Glauben und Vertrauen. Jetzt muss in die Hände gespuckt und ohne Zögern und mit Schwung sich an den Einsatz für den andern heran gemacht werden.

Ich brauche nicht über die Arbeitswelt zu reden. Ich muss nicht erzählen, dass viel zu oft nicht das zählt, „was ich kann“, sondern eher „wen ich kenne“. Ich muss nicht aufzählen, wieviele Stellen unter der Hand vermittelt werden. Wenn es um deinen Lebensunterhalt geht, musst du Glauben bewahren. Wenn es aber um den Lebensunterhalt eines anderen geht, musst du handeln. In dieser Situation ist nach den Worten des Brisker Rav für uns „Kefirah“ angebracht.

Quellen und Persönlichkeiten:
Brisker Rav (1886 – 1959); [Rav Jizchak Ze’ev Soloveitschik].

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Rav Dov Bigon

Рав Даниэль Булочник. Недельная глава Торы “Эмор”

Рав Даниэль Булочник. Недельная глава “Эмор”. Часть 1

Недельная глава Эмор

Недельная глава Эмор (30/04/14)

Недельная глава Эмор

Недельная глава Эмор. Часть 2 (30/04/14)

р. Захария Френкель. Хасидут. Недельная глава Торы “Эмор” Часть 1

р. Захария Френкель. Хасидут. Недельная глава Торы “Эмор” Часть 2

Недельная глава: Эмор. Святость Шаббата.

Недельная глава: Эмор. Песах Шени и Лаг ба-Омер.

Недельная глава Эмор (21/04/13)

(Синхронный перевод на русском языке)
Дополнительные уроки Торы перейти к http://www.russian.machonmeir.net

Недельная глава Эмор часть 2 (22/04/13)

Й. Херсонский. «Эмор» недельная глава Торы

Pinchas Polonsky

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Недельная глава с Ашером Альтшулем. Глава…

12.03.2014

Ашер Альтшуль беседует о недельной главе Торы в cвете сегоднешней риальности.

http://www.orazion.org

Глава ….

29.03.2012 Rav Moshe Chaim Levin

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Недельная глава 

Rav Moshe Chaim Levin

25.12.2012г. Недельная глава Торы

11.02.2013

Занятие по недельной главе Торы проходит в нашей общине регулярно. В сезоне 2012-2013 – по вторникам, 19:40 – 21:00.

Раввин общины, Йосеф Херсонский разработал формат этого занятия:

– Мини-урок (15-20 минут) помощника раввина

– Часовое занятие раввина, в котором участникам предлагается выбрать наиболее интересующие их темы из сюжета недельной главы. В начале занятия раввин делает общий обзор главы и предлагает участникам список тем, упомянутых в главе + пояснения, каким образом эта тема актуальна сегодня. Каждый участник озвучивает 3 наиболее интересующие его темы. Рейтинг интересующих тем формирует программу занятия.

Данное занятие провел полностью помощник раввина ввиду того, что раввин был в отъезде.

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Недельная глава  Rabbi Sergei Kruglyanitsa

Недельная глава Rabbi Svirsky

Недельная глава Rav Chaims Haulov

Недельная глава Торы


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Parshat  Language : german

“Gedenkfeier KZ Flossenbürg – 01.05.2015

Mindestens 30000 Menschen sind in Flossenbürg ums Leben gekommen. Letzten Sonntag wurde der Befreiung des Lagers vor 70 Jahren gedacht.Die früheren Gefangenen waren aus 16 Staaten angereist, begleitet von ihren Kindern und Enkeln.

“Wenn ich das KZ überlebt habe, werde ich auch das überleben” – 24.04.2015

“Wenn ich das KZ überlebt habe, werde ich auch das überleben”. Tibor Sands – Budapest, KZ Buchenwald, KZ Flossenbürg, Todesmarsch nach Dachau und dann gefeierter Fotograf und gefragter Kameramann in Hollywood. Thomas Muggenthaler über das Leben und Über-Leben von Tibor Sands.
Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Einer der letzten Auschwitz-Prozesse – 17.04.2015

Am kommenden Dienstag steht in Lüneburg Oskar Gröning (93) vor Gericht. Der SS-Mann ist angeklagt wegen Beihilfe zum Mord in 300 000 Fällen. Ein Beitrag von Silke Fries. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

“Jukebox. Jewbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl” – 10.04.2015

“Jukebox. Jewkbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl” – Ulrich Trebbin hat sich die neue Ausstellung im Jüdischen Museum München am Jakobsplatz für uns angesehen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

“Pésach 5775” in Regensburg – 03.04.2015

Jüdische Gemeinde “Beth Schalom” – 27.03.2015

Judentum in Baiersdorf – 20.03.2015

Zwischen allen Fronten – jüdisches Leben in Belfast – 13.03.2015

Während sich die jüdischen Gemeinden in Europa hinter Sicherheitsschleusen verschanzen, bleiben die Juden von Belfast überraschend entspannt. Robert B.Fishman gibt Einblick in das jüdische Leben in Belfast. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Wie lebt man nach der Erfahrung im KZ weiter? – 27.02.2015

Wie lebt man nach der Erfahrung im KZ weiter? Elsa Weiss hat Ghetto und vier KZ überlebt. Ein Beitrag von Kristina Dumas, sowie die Parascha Tezawe von Joel Berger.

“Jewrovision” in Köln – 20.02.2015

Die “Jewrovison 2015” unter dem Motto “Make A Difference” beginnt am Wochenende in Köln. Durch das jüdische Musik- und Tanz-Spektakel führt der Berliner Rapper Ben Salomo. Gerald Beyrodt hat sich mit ihm getroffen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Endstation: der Wald von Bi?ernieki – 13.02.2015

Endstation: der Wald von Bi?ernieki. Die Ermodung deutscher Juden in Riga. Ein Beitrag von Julia Smilga. Sowie Parascha “Mischpatim” von Rabbiner Joel Berger.

Mehr Transparenz und Effektivität – Aufbruch der IKG Nürnberg – 06.02.2015

Thomas Senne berichtet über die Kehliáh in Nürnberg, über eine Gemeinde mitten im Aufbruch. Sowie Parascha “Jitro” von Rabbiner Joel Berger.

BR.de (zur Startseite)Bucharajuden – Der letzte Rabbi von Buchara – 30.01.2015

Vor etwa 2600 Jahren zogen aus der Gefangenschaft freigelassener Juden nach Usbekistan, in das damaligen Handelszentrum Buchara. Heute gibt es in Buchara nur noch eine verschwindend kleine jüdische Gemeinschaft. Julia Smilga war auf Spurensuche in Usbekistan. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Leon Weintraub – Überlebender des Rassenwahns – 23.01.2015

Leon Weintraub hat nicht nur Auschwitz überlebt, sondern auch Getto Litzmannstadt, die Konzentrationslager in Groß-Rosen, Flossenbürg und Natzweiler und den Todesmarsch. Thomas Muggenthaler hat mit dem “Überlebenden des Rassenwahns” gesprochen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

La Table Ouverte – 16.01.2015

La Table Ouverte – ein Restaurant du coeur für mittellose Juden in Nizza. Ein Beitrag von Robert B. Fishman. Sowie Parascha “Va erá” von Rabbiner Joel Berger.

Von Kirche zu Synagoge – die Schlosskirche in Cottbus – 09.01.2015

Am 27. Januar wird die ehemalige evangelische Schlosskirche in Cottbus als erste neue Synagoge im Land Brandenburg eingeweiht. Ein Beitrag von Rocco Thiede. Sowie Parascha “Schemot” von Rabbiner Joel Berger.

“Erzähl es deinen Kindern: Die Torah in fünf Bänden” – 02.01.2015

“Erzähl es deinen Kindern: Die Torah in fünf Bänden” – ein Beitrag von Kristina Dumas, sowie die Parascha “Wajechi” von Joel Berger.

Rabbanim Shiurim

Rav Joseph Pardes Hafazat Hatora

Raw Frand zu Parschat Emor 5772

Der Chafez Chajim zu seinem Sohn: Sogar du kannst den G’ttlichen Namen entweihen

Der Rambam beschreibt in seinem Sefer HaMizwot (Verbot Nr. 63) die drei Bereiche, welche zum Gebot der Heiligung und der Entweihung des G’ttlichen Namens gehören: “Und du sollst Meinen Heiligen Namen nicht geringschätzig behandeln” [Wajikra 22:32].

Die Sünde besteht aus folgenden drei Bereichen: (1) Jemand, der gezwungen wird, eines der Gebote zu übertreten, für die gefordert wird “Lass dich eher töten, als das Gebot zu übertreten”; (2) ein Mensch, der ein Gebot nicht deshalb übertritt, weil es ihm Freude bereitet oder weil er einen Nutzen daraus zieht, sondern nur darum, weil er sich (geistig) auflehnen und die Himmlische Herrschaft abwerfen will; (3) ein Mensch, der als fromm angesehen wird, begeht eine Handlung, die für die Gesellschaft eine Sünde zu sein scheint. Sogar wenn diese Handlung grundsätzlich erlaubt ist, kann sie zur Entweihung des G’ttlichen Namens (Chillul HaSchem) führen.

Die dritte Kategorie spricht von einem Rabbi, einem Talmid Chacham (Toragelehrten) oder einer angesehenen Person, die eine Handlung begeht, welche ohne weiteres erlaubt ist, die aber andere Menschen nicht von ihm erwarten. Hätte jemand anderer das Gleiche getan, würde niemand auch nur mit der Wimper zucken oder einen Gedanken daran verschwenden. Aber für eine Persönlichkeit dieses Kalibers ist es ein Chillul Haschem.

In seiner Rechtslehre wird der Rambam noch deutlicher [Mischne Tora, Jesode HaTora 5:11]: “Falls eine grosse Tora -Autorität, also jemand, der für seine Frömmigkeit bekannt ist, etwas tut, das die Menschen zur “Üblen Nachrede über ihn” bringt (“meranenim acharaw”), bewirkt er damit – obwohl dies eigentlich keine Sünde ist – eine Entweihung des G’ttlichen Namens (was eine SCHLIMME Sünde ist).”

Der Chafez Chajim schickte einmal seinen Sohn auf die Reise. Der Chafez Chajim mahnte ihn, auf sein Benehmen acht zu geben. Benähme er sich nur ein wenig anders, als es sich für einen Toragelehrten gebührt (“es passt nischt”), würde er eine Entweihung des G’ttlichen Namens bewirken. Rav Pam erzählt, dass der Sohn des Chafez Chajim seinen Vater fragte: “Aber bin ich denn ein Talmid Chacham? Ich gehöre doch bestimmt nicht in die Gruppe von Menschen, von der der Rambam schreibt: ” eine grosse Tora-Autorität, jemand, der für seine Frömmigkeit bekannt ist …” Ich bin ein einfacher Jude.” Darauf antwortete der Chafez Chajim: “Du bist ein genügend grosser Talmid Chacham, um eine Entweihung des g’ttlichen Namens zu bewirken.”

Ich möchte gern eine Halacha paskenen (einen jüdischen Rechtsentscheid treffen). Jeder, der als religiöser Jude erkennbar ist, hat heute den Status eines Talmid Chacham, wenn wir uns auf die dritte Kategorie von Chillul Haschem, gemäss dem Rambam, beziehen. Jeder Mensch, mit dem Sie in Kontakt kommen, betrachtet Sie als “Rabbi”, “Toragelehrten” oder “angesehene Person”, wenn es auch „nur“ die Verkäuferin im Supermarkt oder der Mann von der Tankstelle ist. Heutzutage wird jeder religiöse Jude von der Umgebung als “Rabbi” angesehen.

Ein solcher Titel ist kein Zuckerschlecken. Er bringt eine gewaltige Verantwortung mit sich. Theoretisch gehört nicht jeder Jude in diese dritte Kategorie gemäss Rambams Aufzählung. Zu Rambams Zeiten wussten die Menschen, dass es Persönlichkeiten wie den Rambam gab und daneben gewöhnlich Sterbliche. Deshalb konnte der Rambam einerseits Regeln für die grosse Masse festlegen und andererseits beschreiben, wie sich angesehene Persönlichkeiten zu verhalten haben. Gemäss dieser Halacha (jüdische Gesetzesauslegung) gehört heute jedermann zur Gruppe der angesehenen Persönlichkeiten. Dieser Gedanke stammt nicht von mir. So entschied der Chafez Chajim für seinen Sohn: “Dafür bist du genug als Talmid Chacham erkennbar.”

Der Chatam Sofer (1762 – 1839) erwähnt in seinen Response (Antworten auf jüdische Rechtsfragen) den Passuk (Vers): “Ihr sollt rein dastehen vor G’tt und vor Israel.” [Bamidbar 32:22] (Dieser Passuk steht im Zusammenhang mit Mosches Antwort auf das Ersuchen der Stämme Gad und Re’uwen, ihren Erbteil vom Gebiet auf der Ostseite des Jordan zu erhalten.) Der Chatam Sofer fragt, warum Mosche die Stämme zuerst warnte, dass sie mit G’tt im Reinen sein müssten und erst nachher erwähnt, dass sie auch mit Israel im Reinen sein sollten. Es ist anzunehmen, dass das Einfachere zuerst Erwähnung findet und dann das Schwierigere. Daraus schliesst der Chatam Sofer, dass es einfacher ist, mit G’tt im Reinen zu sein, als mit seinen Mitmenschen.

Daraus, stellt der Chatam Sofer fest, leitet sich die folgende Lehre König Schlomo’s (Salomon) ab: “Es gibt auf Erden keinen Gerechten, der nur Gutes tut und nie sündigt.” [Kohelet/Prediger 7:20] Niemand kann den Verdächtigungen und der Kritik seiner Mitmenschen entgehen, auch für das Tun, das in G’ttes Augen gut ist. Der Chatam Sofer vermutet, dass die Stämme Gad und Re’uven Mosches Wunsch vollkommen erfüllten. Sie erfüllten alle Abmachungen, die Mosche festgelegt hatte. Sie überschritten den Jordan und gingen ihren Brüdern im Kampfe voran. Erst nach der Eroberung und der Besitznahme der anderen Stämme kehrten sie zu ihrem Erbbesitz zurück. Trotz alledem, so schreibt der Chatam Sofer, beklagten sich die Menschen immer noch über das Verhalten dieser beiden Stämme. Die Menschen sagten: “Ihre Familien leben schon in Sicherheit. Drüben, auf der anderen Seite des Jordans ist es ruhig. Wir sitzen hier immer noch auf unseren Koffern. Hier wird immer noch gekämpft …” Die Menschen finden immer etwas, worüber sie sich beklagen können.

Der Chatam Sofer weist ausserdem darauf hin, dass dies der Grund war, weshalb die Stämme vom Ostufer des Jordans zuerst ins Exil gehen mussten. Technisch hatten sie zwar ihren Teil der Abmachung erfüllt. Was G’tt anbelangte, waren sie korrekt. Das “Volk” aber vergab ihnen nie. Die Klagen rissen nie ab. In den Augen Israels waren sie nicht rein. Und aus diesem Grund waren sie die ersten Stämme, die mit dem Exil bestraft wurden. Dieser Gedanke ist sehr erschreckend.

Ich möchte mit den Worten von Rabbejnu Bachja (1263 – 1340) zu dieser Parscha enden. Der Passuk lautet: „Du sollst Meinen Heiligen Namen nicht entweihen; Ich will unter den Kindern Israels geheiligt werden… [22:32].” Dies scheint eine unpassende Gegenüberstellung. Ein Nebeneinander von Chillul Haschem (Entweihung) und Kidusch Haschem (Verherrlichung des G’ttlichen Namens) in einem Atemzug ist sehr ungewöhnlich.

Rabbejnu Bachja bemerkt, dass die schlimmste Sünde Chillul Haschem ist. Chasal (unsere Weisen) erklären (Traktat Joma 86a), dass es für diese Sünde im Leben des Menschen keine vollkommene Sühne gibt; erst die Kombination von Teschuwa (Rückkehr, Reue), Jom Kippur (Versöhnungstag), Jissurim (Leiden) und Tod bringt für die Entweihung des G’ttlichen Namens eine vollkommene Sühne. Zusammen mit Rabbejnu Jona und weiteren Rischonim weist er jedoch darauf hin, dass es eine Sühne für Chillul Haschem gibt: Kidusch Haschem. Aus diesem Grund stellt der Passuk beides nebeneinander. Achte darauf, den Namen G’ttes nie zu entweihen. Falls du es aber doch gemacht hast, gibt es einen Ausweg: die Heiligung Seines Namens.

Wenn jemand bewirkt hatte, dass sich Menschen vom Judentum abwenden, wenn jemand Menschen dazu bringt, dass sie sagen: “Wenn ein religiöser Jude so handelt, wollen wir nichts damit zu tun haben”, so gibt es noch einen Ausweg: “… Ich will unter den Kindern Israels geheiligt werden.” Das ist auch gemeint mit dem Ausspruch des Talmud: “Wenn jemand ehrliche Geschäftsbeziehungen mit seinen Mitmenschen unterhält, so sagen die Leute über ihn: ‘Wohl dem, der Tora lernt; wohl dem, der ihn Tora lehrte.’ [Joma 86a]” Wer die wahre Kraft der Tora offenbart und Menschen auf diese Weise näher zur Tora bringt, erfüllt das G’tteswort: “Du bist mein Diener Jisrael, durch den mein Ruhm verkündet wird” [Jeschajahu 49:3]. Für jemanden, der einen Chillul Haschem gemacht hat, ist dies das einzige Gegenmittel.

Quellen und Persönlichkeiten:
Rischonim („die ersten“): Toragelehrte zwischen dem 11. und dem 16. Jahrhundert.
Rambam / Maimonides (1135 – 1204): Rav Mosche ben Maimon; Spanien, Ägypten.
Rabbejnu Jona ben Avraham (1200 – 1263): Verfasser ethischer Werke; sein Hauptwerk ist „Sha’arej Teschuwa“ („Tore der Rückkehr“); Gerona, Spanien.
Rabbejnu Bachja ben Ascher (1263 – 1340); sein Werke sind: „Rabbenu Bachja auf Chumasch“, „Kad Hakemach“, etc. Saragossa, Spanien. Schüler des „Raschba“.
Rabbi Mosche Sofer, der „Chatam Sofer“ (1762 – 1839): Rabbiner, Führer des ungarischen Judentums; Pressburg, Slowakei.
Chafez Chajim (1838-1933): Rav Jisrael Me’ir HaKohen von Radin. Autor grundlegender Werke zu jüdischem Recht und jüdischen Werten (Halacha, Haschkafa und Mussar).
Rav Awraham Pam (verstorben 2001): Führender Gelehrter; Rosch Jeschiwa; Brooklyn, New York.

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Weiterverteilung ist erlaubt, aber bitte verweisen Sie korrekt auf die Urheber und das Copyright von Autor, Project Genesis und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum und auflearn@torah.org, sowie www.torah.org.

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Rabbi Yona Levin

Недельная глава: Ахарей мот – Кдошим. И не исторгнет земля вас…

Недельная глава с Ашером Альтшулем. Глава Аxaрей-Кедошим

Недельная глава Ахарей Мот-Кдошим

Рав Даниэль Булочник. “А зачем нам нужен Ребе?” 5775г.

Рав Даниэль Булочник. Недельные главы Торы “Ахарей Мот” и “Кдушим” 5775г

Недельная глава: Ахарей мот – Кдошим. И не исторгнет земля вас..

Недельная глава: Ахарей мот – Кдошим. Исправление причин разрушения Второго Храма.

Р. Захария Френкель. Хасидут. Недельные главы Торы: “Ахарей Мот” “Кдошим” Часть 2

Р. Захария Френкель. Хасидут. Недельные главы Торы: “Ахарей Мот” “Кдошим” Часть 1

Недельная глава ахарей-кдошим (14/04/13

Недельная глава ахарей-кдошим часть 2 (17/04/13)

Недельная глава Ахарей мот

Й. Херсонский. А.-Д. Гаджиев. «Ахарей» и «Кдошим» недельная глава Торы

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“Wenn ich das KZ überlebt habe, werde ich auch das überleben” – 24.04.2015

“Wenn ich das KZ überlebt habe, werde ich auch das überleben”. Tibor Sands – Budapest, KZ Buchenwald, KZ Flossenbürg, Todesmarsch nach Dachau und dann gefeierter Fotograf und gefragter Kameramann in Hollywood. Thomas Muggenthaler über das Leben und Über-Leben von Tibor Sands.
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Einer der letzten Auschwitz-Prozesse – 17.04.2015

Am kommenden Dienstag steht in Lüneburg Oskar Gröning (93) vor Gericht. Der SS-Mann ist angeklagt wegen Beihilfe zum Mord in 300 000 Fällen. Ein Beitrag von Silke Fries. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

“Jukebox. Jewbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl” – 10.04.2015

“Jukebox. Jewkbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl” – Ulrich Trebbin hat sich die neue Ausstellung im Jüdischen Museum München am Jakobsplatz für uns angesehen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

“Pésach 5775” in Regensburg – 03.04.2015

Jüdische Gemeinde “Beth Schalom” – 27.03.2015

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Zwischen allen Fronten – jüdisches Leben in Belfast – 13.03.2015

Während sich die jüdischen Gemeinden in Europa hinter Sicherheitsschleusen verschanzen, bleiben die Juden von Belfast überraschend entspannt. Robert B.Fishman gibt Einblick in das jüdische Leben in Belfast. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Wie lebt man nach der Erfahrung im KZ weiter? – 27.02.2015

Wie lebt man nach der Erfahrung im KZ weiter? Elsa Weiss hat Ghetto und vier KZ überlebt. Ein Beitrag von Kristina Dumas, sowie die Parascha Tezawe von Joel Berger.

“Jewrovision” in Köln – 20.02.2015

Die “Jewrovison 2015” unter dem Motto “Make A Difference” beginnt am Wochenende in Köln. Durch das jüdische Musik- und Tanz-Spektakel führt der Berliner Rapper Ben Salomo. Gerald Beyrodt hat sich mit ihm getroffen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Endstation: der Wald von Bi?ernieki – 13.02.2015

Endstation: der Wald von Bi?ernieki. Die Ermodung deutscher Juden in Riga. Ein Beitrag von Julia Smilga. Sowie Parascha “Mischpatim” von Rabbiner Joel Berger.

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Thomas Senne berichtet über die Kehliáh in Nürnberg, über eine Gemeinde mitten im Aufbruch. Sowie Parascha “Jitro” von Rabbiner Joel Berger.

BR.de (zur Startseite)Bucharajuden – Der letzte Rabbi von Buchara – 30.01.2015

Vor etwa 2600 Jahren zogen aus der Gefangenschaft freigelassener Juden nach Usbekistan, in das damaligen Handelszentrum Buchara. Heute gibt es in Buchara nur noch eine verschwindend kleine jüdische Gemeinschaft. Julia Smilga war auf Spurensuche in Usbekistan. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Leon Weintraub – Überlebender des Rassenwahns – 23.01.2015

Leon Weintraub hat nicht nur Auschwitz überlebt, sondern auch Getto Litzmannstadt, die Konzentrationslager in Groß-Rosen, Flossenbürg und Natzweiler und den Todesmarsch. Thomas Muggenthaler hat mit dem “Überlebenden des Rassenwahns” gesprochen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

La Table Ouverte – 16.01.2015

La Table Ouverte – ein Restaurant du coeur für mittellose Juden in Nizza. Ein Beitrag von Robert B. Fishman. Sowie Parascha “Va erá” von Rabbiner Joel Berger.

Von Kirche zu Synagoge – die Schlosskirche in Cottbus – 09.01.2015

Am 27. Januar wird die ehemalige evangelische Schlosskirche in Cottbus als erste neue Synagoge im Land Brandenburg eingeweiht. Ein Beitrag von Rocco Thiede. Sowie Parascha “Schemot” von Rabbiner Joel Berger.

“Erzähl es deinen Kindern: Die Torah in fünf Bänden” – 02.01.2015

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Rabbanim Shiurim

Rav Joseph Pardes Hafazat Hatora

Raw Frand zu Parschat Acharei Mot 5772

Versöhnung einmal im Jahr

Der Anfang der Parscha Acharej Mot enthält die Gesetze des Dienstes an Jom Kippur, dem Versöhnungstag. Die Tora beginnt mit den Worten: “Und G’tt sprach zu Mosche nach dem Tod von 2 Söhnen Arons, als sie sich G’tt näherten und starben [Wajikrah 16:1]“. Dieser erste Passuk (Vers) scheint unnötig zu sein. Mit dem Dienst an Jom Kippur hat er eigentlich nichts zu tun. Chasal (unsere Weisen) erklären dazu (Talmud Jeruschalmi Joma 1,1), dass es doch einen Zusammenhang gibt: Genau wie der Jom Kippur sühnt, so bringt auch der Tod der Zadikkim (Gerechten) Sühne.

Ich sah einmal eine – für uns heute hochaktuelle – Erklärung: Die Torah schreibt am Ende des Abschnittes über den Dienst am Jom Kippur: “Und dies sei für euch ein ewiges Gesetz für alle Sünden EINMAL IM JAHR Versöhnung zu erwirken … [16:34].“ Wieso muss der Passuk “einmal im Jahr” erwähnen? Es ist doch klar: Dies ist der Dienst des Jom Kippur. Und wenn Jom Kippur nur einmal pro Jahr stattfindet, dann wird auch der ganze Dienst nur einmal im Jahr durchgeführt!

Die Antwort darauf: Die Tora gibt uns einen Segen. Wir sollen den Jom Kippur nur einmal im Jahr BENÖTIGEN. Das jüdische Volk soll auf einer Stufe stehen, auf der Sühne nur einmal im Jahr notwendig wird. Sollte das jüdische Volk (G’tt behüte) mehr als einen Versöhnungstag im Jahr benötigen, besteht die Möglichkeit, dass G’tt auf eine zusätzliche Art der Versöhnung zurückgreift: Den Tod der Gerechten. Dieser Segen in der Tora bedeutet, dass wir diese zweite Art der Versöhnung nie benötigen sollen.

Rav Frand, Copyright © 2012 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum.

Weiterverteilung ist erlaubt, aber bitte verweisen Sie korrekt auf die Urheber und das Copyright von Autor, Project Genesis und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum und auflearn@torah.org, sowie www.torah.org.

Raw Frand zu Parschat Kedoschim 5772

Warum benötigen wir bei der Mizwa von Orlah einen speziellen Segen?

Ein Passuk (Vers) in Parschat Kedoschim zitiert das Gesetz von Orlah: “Wenn ihr in das Land kommt und Fruchtbäume pflanzt, sollt ihr die Früchte als zum Genuss verboten hängen lassen” [Wajikrah 19:23]. Alle Baumfrüchte in den ersten drei Jahren, nachdem ein Baum im Lande Israel gepflanzt wurde, sind verboten. Im vierten Jahr sind die Früchte heilig und heissen “Neta Rewaj” (Viertjahresfrüchte) und dürfen nur in Jeruschalajim gegessen werden. Erst im fünften Jahr können die Früchte ohne Einschränkungen gegessen werden. Nach diesen Gesetzen schliesst die Tora mit den Worten: “Und im fünften Jahr darfst du seine Früchte essen; damit sein Ertrag sich mehre, ich bin der Ewige, euer G“tt” [19:25].

Raschi erklärt diesen Abschluss als einen besonderen, persönlichen Segen. Drei Jahre lässt man die Früchte verderben. Auf lange Sicht jedoch wird G’tt dies ausgleichen und wir werden eine Riesenernte von diesem Baum einbringen. Rabbi Akiwa pflegte zu sagen, dass dieser Segen einem Menschen helfen soll, das innerliche Gefühl (“Dibra Tora keneged Jezer harah”), das ihn von dieser Mizwa (Gebot) abhält, zu bekämpfen.

Viele Mizwot (Gebote) der Tora verlangen, dass wir in unsere Tasche greifen. Es gibt das Gebot, die Ecke eines Feldes (“Peah”) für die Armen stehen zu lassen; es gibt viele Priestergaben (Terumot, Ma’asroth etc.). Die Tora verlangt also hier nicht zum ersten Mal eine Spende von uns.

Und trotzdem: Beim Abschnitt über die Terumah (Priesterabgabe) sagt uns die Tora nicht: “Keine Angst: Du erhältst alles zurück.” Wenn es um die Gesetze von Leket, Schikechah und Peah (siehe Glossar) geht – alles Sachen, die man auf dem Feld für die Armen zurücklassen muss – sagt die Tora nicht: “Keine Angst. Am Ende wird dir nichts fehlen.” Auch beim Verzehnten der Viehherden („Ma’asser Behema“) oder bei den anderen Opfern verspricht die Tora nie eine finanzielle Entschädigung. Wieso ist denn die Tora gerade bei Orlah so besorgt, dass sich ein Mensch über die Kosten der Mizwa Gedanken macht und das Gebot vernachlässigt, falls er keine Garantie erhält, dass es sich auf lange Sicht auszahlt?

Rav Mordechai Rogov gibt dazu eine schöne Erklärung: Bei Orlah ist die Situation aussergewöhnlich. Wenn jemand seine Ernte verzehntet, empfindet er nicht, dass er Zeit vertan hat. Bei Orlah hingegen verlangt die Tora, dass wir die Mühen von drei Jahren aufgeben, drei Jahren unseres Lebens. Die Tora verlangt von uns, dass wir etwas weggeben, das unersetzlich scheint: Zeit. Verzehnten bedeutet Geld. Die Gaben für den Priester und den Leviten sind Geld. Geld ist ersetzbar, Jahre nicht.

Ein weiser Mann sagte einmal: “Der Mensch denkt immer an den Geldverlust, aber nie an den Verlust seiner Tage. Sein Geld kehrt zurück, aber seine Tage nicht.”
Dies ist der Grund, wieso Orlah eine spezielle Garantie braucht: G’tt muss zusichern, dass die Mühe nicht verloren ist. Die Zeit trägt “Früchte”. Dank der Zusicherung der Tora kann die Pflicht von Orlah leichter geschluckt werden.

Glossar:
Terumah: (Mehrzahl: Terumot): Erhobener Anteil; ungefähr 2% der Ernte, welche dem Priester abgegeben werden muss.
Ma’asser: (Mehrzahl Ma’assrot): Zehnt; zehn Prozent der Ernte, welche dem Leviten abgeliefert werden muss.
Peah: „Ecke“ des Feldes, welche für die Armen stehengelassen werden muss.
Leket: „Nachlese“ einzelner Ähren, die während des Schnittes der Sense oder der Hand runtergefallen sind; sie müssen für die Armen liegengelassen werden.
Schikechah: „Vergessenes“. Nachlese einzelner Garben, die während der Einsammlung der Garben vergessen wurden; sie müssen für die Armen liegen bleiben.

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Rabbi Yona Levin

Недельная глава Тазриа-Мецора

Недельная глава с Ашером Альтшулем. Глава Тазри Мецура

18.04.2015
Ашер Альтшуль беседует о недельной главе Торы в cвете сегоднешней рeальности.
http://www.orazion.org

Рав Даниэль Булочник. Недельная глава Торы “Мецора”

Недельная глава.Тазрия.Мецора (02/05/10)

Недельная глава Торы ТАЗРИА Moshe,,Rabbi Chaim Levin

Недельная глава Торы МЕЦОРА ,Rabbi Chaim Levin

Недельная глава Тазриа (23/03/14)

Недельная глава Тазриа Часть 2 (24/03/14)

Недельная глава Мецора (31/03/14)

Недельная глава: Тазриа. Жить верой – как правильно относиться к болезням

Тазриа, Мецора 5771 Урок 010.flv

Rabbi Svirsky Парша Мецора Исправление Языка Зла

НЕДЕЛЬНАЯ ГЛАВА ТОРЫ “ТАЗРИА”

А.-Д. Гаджиев. «Тазрия – Мецора» недельная глава Торы

tazria metsora 1

НЕДЕЛЬНАЯ ГЛАВА ТОРЫ “МЕЦОРА”

Тазриа Мецора день 1

Тазриа Мецора день 2

Тазриа Мецора день 3

Тазриа Мецора день 4

Тазриа Мецора день 5

Тазриа Мецора день 6

Тазриа Мецора день 7

Pinchas Polonsky

Maxoh Opa

Недельная глава

Rabbi Svirsky Парша Ваэра. Я Выбираю Свободу



РБеерот Ицхак

Махон-Меир (Книга Берешит)

Махон-Меир (Книга Шмот)

Недельная глава Ваикра

Махон-Меир (Книга Бемидбар)

Махон-Меир (Книга Бемидбар)

Махон-Меир (Книга Дварим)

Недельная глава

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Недельная глава с Ашером Альтшулем. Глава…

12.03.2014

Ашер Альтшуль беседует о недельной главе Торы в cвете сегоднешней риальности.

http://www.orazion.org

Глава ….

29.03.2012 Rav Moshe Chaim Levin

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בית חבד לדוברי רוסית בארהק

Недельная глава 

Rav Moshe Chaim Levin

25.12.2012г. Недельная глава Торы

11.02.2013

Занятие по недельной главе Торы проходит в нашей общине регулярно. В сезоне 2012-2013 – по вторникам, 19:40 – 21:00.

Раввин общины, Йосеф Херсонский разработал формат этого занятия:

– Мини-урок (15-20 минут) помощника раввина

– Часовое занятие раввина, в котором участникам предлагается выбрать наиболее интересующие их темы из сюжета недельной главы. В начале занятия раввин делает общий обзор главы и предлагает участникам список тем, упомянутых в главе + пояснения, каким образом эта тема актуальна сегодня. Каждый участник озвучивает 3 наиболее интересующие его темы. Рейтинг интересующих тем формирует программу занятия.

Данное занятие провел полностью помощник раввина ввиду того, что раввин был в отъезде.

Каждый день есть новое видео о Иудаизме

Daniel Naftoli Surovtsev

КОЛЛЕЛЬ ПРИ ИЦХАК

Официальный сайт программы “Лимуд” под руководством рава Мойше Шапиро и рава Звулуна Шварцмана

The official website of the “Limmud” under the leadership of Rabbi Moshe Shapiro and Rav Schwartzman Zebulun

Недельная глава  Rabbi Sergei Kruglyanitsa

Недельная глава Rabbi Svirsky

Недельная глава Rav Chaims Haulov

Недельная глава Торы


nerhashem channel

Parshat  Language : german

Einer der letzten Auschwitz-Prozesse – 17.04.2015

Am kommenden Dienstag steht in Lüneburg Oskar Gröning (93) vor Gericht. Der SS-Mann ist angeklagt wegen Beihilfe zum Mord in 300 000 Fällen. Ein Beitrag von Silke Fries. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

“Jukebox. Jewbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl” – 10.04.2015

“Jukebox. Jewkbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl” – Ulrich Trebbin hat sich die neue Ausstellung im Jüdischen Museum München am Jakobsplatz für uns angesehen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

“Pésach 5775” in Regensburg – 03.04.2015

Jüdische Gemeinde “Beth Schalom” – 27.03.2015

Judentum in Baiersdorf – 20.03.2015

Zwischen allen Fronten – jüdisches Leben in Belfast – 13.03.2015

Während sich die jüdischen Gemeinden in Europa hinter Sicherheitsschleusen verschanzen, bleiben die Juden von Belfast überraschend entspannt. Robert B.Fishman gibt Einblick in das jüdische Leben in Belfast. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Wie lebt man nach der Erfahrung im KZ weiter? – 27.02.2015

Wie lebt man nach der Erfahrung im KZ weiter? Elsa Weiss hat Ghetto und vier KZ überlebt. Ein Beitrag von Kristina Dumas, sowie die Parascha Tezawe von Joel Berger.

“Jewrovision” in Köln – 20.02.2015

Die “Jewrovison 2015” unter dem Motto “Make A Difference” beginnt am Wochenende in Köln. Durch das jüdische Musik- und Tanz-Spektakel führt der Berliner Rapper Ben Salomo. Gerald Beyrodt hat sich mit ihm getroffen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Endstation: der Wald von Bi?ernieki – 13.02.2015

Endstation: der Wald von Bi?ernieki. Die Ermodung deutscher Juden in Riga. Ein Beitrag von Julia Smilga. Sowie Parascha “Mischpatim” von Rabbiner Joel Berger.

Mehr Transparenz und Effektivität – Aufbruch der IKG Nürnberg – 06.02.2015

Thomas Senne berichtet über die Kehliáh in Nürnberg, über eine Gemeinde mitten im Aufbruch. Sowie Parascha “Jitro” von Rabbiner Joel Berger.

BR.de (zur Startseite)Bucharajuden – Der letzte Rabbi von Buchara – 30.01.2015

Vor etwa 2600 Jahren zogen aus der Gefangenschaft freigelassener Juden nach Usbekistan, in das damaligen Handelszentrum Buchara. Heute gibt es in Buchara nur noch eine verschwindend kleine jüdische Gemeinschaft. Julia Smilga war auf Spurensuche in Usbekistan. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

Leon Weintraub – Überlebender des Rassenwahns – 23.01.2015

Leon Weintraub hat nicht nur Auschwitz überlebt, sondern auch Getto Litzmannstadt, die Konzentrationslager in Groß-Rosen, Flossenbürg und Natzweiler und den Todesmarsch. Thomas Muggenthaler hat mit dem “Überlebenden des Rassenwahns” gesprochen. Sowie Parascha von Rabbiner Joel Berger.

La Table Ouverte – 16.01.2015

La Table Ouverte – ein Restaurant du coeur für mittellose Juden in Nizza. Ein Beitrag von Robert B. Fishman. Sowie Parascha “Va erá” von Rabbiner Joel Berger.

Von Kirche zu Synagoge – die Schlosskirche in Cottbus – 09.01.2015

Am 27. Januar wird die ehemalige evangelische Schlosskirche in Cottbus als erste neue Synagoge im Land Brandenburg eingeweiht. Ein Beitrag von Rocco Thiede. Sowie Parascha “Schemot” von Rabbiner Joel Berger.

“Erzähl es deinen Kindern: Die Torah in fünf Bänden” – 02.01.2015

“Erzähl es deinen Kindern: Die Torah in fünf Bänden” – ein Beitrag von Kristina Dumas, sowie die Parascha “Wajechi” von Joel Berger.

Rabbanim Shiurim

Rav Joseph Pardes Hafazat Hatora

Raw Frand zu Parschat Tasria 5772 (Beitrag 1)

Üble Nachrede bei geistig hochstehenden Menschen

Der grösste Teil dieser Doppel – Parscha spricht über die Gesetze, die den Mezora (den mit Aussatz befallenen) betreffen. Der Talmud [Eruwin 15b] sagt, dass einer der Gründe für diese aussatzähnliche Krankheit, üble Nachrede (Laschon Hara) sei. Sprach ein Mensch in biblischen Zeiten Laschon Hara, sandte ihm der Himmel eine Mahnung, seine Zunge besser zu hüten. Diese Warnung kam mittels Zara’at (eine Art Aussatz). Die kranke Person musste dann dem Kohen (Priester) vorgeführt werden.

Rabbi Nissan Alpert szl. bemerkt dazu, dass die Tora das Wort “Adam” (im Gegensatz zu “Isch”) verwendet. Damit weist sie auf die Vornehmheit und das Ansehen einer Person hin. Es mutet deshalb seltsam an, dass die Tora den Abschnitt über den Mezora-Kranken – also über jemanden, der Laschon Hara geredet hatte – mit dem Wort “Adam” beginnt.

Rav Alpert folgert daraus, dass ein Mensch auf einer hohen geistigen Stufe stehen kann, unabhängig davon, ob er sich übler Nachrede schuldig gemacht hat oder nicht. Ein Mensch kann aussergewöhnlich und angesehen sein (“Adam Chaschuw”) und trotzdem an Klatsch teilhaben. Wie unterscheidet sich denn ein einfacher Mensch, der nicht auf seine Sprache achtet, von einem “Adam Chaschuw”, der Laschon Hara gesprochen hat? Die beiden unterscheiden sich darin, dass der „Adam Chaschuw“ sein Verhalten ändern will. Ein Mensch kann hervorragend sein und dennoch die Sünde von Laschon Hara begehen. Solange er jedoch den festen Willen behält, sich zu bessern, bleibt er ein hervorragender Mensch.
Es ist schwierig, mit Klatsch aufzuhören. Normalerweise fällt es uns schwer, uns in diesem Bereich zu bessern oder zu ändern. “Und er soll zum Kohen gebracht werden” [Wajikra 13:2], bedeutet, dass er sich überwinden muss, zum Kohen zu gehen und eine Kur für seine Fehler zu finden. Eigentlich will er gar nicht gehen und sträubt sich innerlich dagegen.

Auch eine geistig hochstehende Person hat Probleme mit Laschon Hara. Das kommt bei jedem vor. Was jedoch den “Adam” vom “Isch” (den besonderen vom gewöhnlichen Menschen) unterscheidet, ist die innere Haltung des „Adam“ zu diesem Problem. Er zwingt sich dazu, sich zu bessern. Er zwingt sich, Sühne dafür zu finden und schleppt sich zum Kohen: “Und er soll zum Kohen gebracht werden.”

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Raw Frand zu Parschat Tasria 5772 (Beitrag 2)

Auf Leben und Tod – für Rav Issar Salman

Rav Issar Salman Melzer (1870 – 1953) war ein grosses Genie und ein grosser Zaddik (Frommer, Gerechter). Einmal sass Rav Issar Salman am Chol Hamoed (einem Halbfeiertag der Wallfahrtsfeste) mit Rav David Zwi Finkel in seinem Studierzimmer. (An diesen Tagen sind zwar die wichtigsten Arbeiten erlaubt, aber Tätigkeiten wie beispielsweise Schreiben sollten, falls nicht unbedingt nötig, vermieden werden.) Rav Issar Salman bat Rav David Zwi Finkel um Bleistift und Papier, um etwas aufzuschreiben. Rav David Finkel fragte seinen Lehrer: “Rebbe, wie kommen Sie dazu etwas aufzuschreiben? Es ist doch Chol Hamoed?” Rav Issar Zalman antwortete, dass es sich um etwas ausserordentlich Dringendes handelte “wie auf Leben und Tod”.
Rav David Zwi wurde sehr aufgeregt und fragte: “Rebbe, was ist passiert? Was ist mit Ihnen los?” Rav Issar Salman fuhr ihm über den Mund: “Es ist eigentlich nichts Besonderes. Nur, dass es für mich fast wie um Leben und Tod geht.”
Rav Finkel brachte Papier und Bleistift und Rav Issar Salman schrieb einen Passuk (Vers) aus dem Buch der Sprüche [Mischlej 4:25] nieder: “Deine Augen seien nach vorne gerichtet, und deine Augenlieder werden dir den Weg weisen.”

Rav David Finkel war verblüfft. “War das eine Sache auf Leben und Tod; einen Passuk niederzuschreiben, den Sie bereits auswendig kennen?”

Daraufhin erklärte Rav Issar Salman: “Hunderte und Aberhunderte Juden kommen mich während Chol Hamoed besuchen, um mir “Gut Jom Tov” zu wünschen. Einige, die kommen, gehören nicht gerade zu den förderlichsten Einwohnern von Jerusalem. Es kommen auch Meschuga’im (Verrückte), Prahler, Nichtsnutze usw. Ich muss hier geduldig sitzen, eine Person nach der anderen empfangen und lächeln. Manchmal stehe ich kurz davor, wütend zu werden und meine Geduld zu verlieren. Ich brauche etwas, das mich davor zurückhält. Jedes Jahr schreibe ich diesen Passuk vor Chol Hamoed auf, um mich an seine übertragene Bedeutung zu erinnern: “Wenn deine Augen jemanden anblicken, richte deine Augen nach innen, benütze die Augenlieder (schliesse sie), um nur sich selbst zu sehen.” (Mit anderen Worten: “Schau nicht auf SEINE Fehler, sondern schaue auf deine eigenen Fehler.”) Es ist für mich deshalb überaus wichtig, diesen Passuk vor mir auf dem Pult zu haben, damit ich niemanden (innerlich) kritisiere. Ich brauche das unbedingt. Wenn Menschen hereinkommen, schaue ich auf diesen Passuk und sage mir: “Mache dir keine Gedanken über sie, sondern denke über dich selbst nach.” In diesem Jahr habe ich vor Jom Tov vergessen, diesen Passuk niederzuschreiben. Für mich ist es jedoch lebenswichtig, diesen Passuk aufzuschreiben – sogar an Chol Hamoed!”

Rav Issar Salman achtete besonders darauf, niemanden zu kritisieren oder bei anderen Menschen nach Fehlern zu suchen; für ihn war dies fast wie eine Sache auf Leben und Tod.

Es gibt zwei Arten von Menschen auf dieser Welt: Diejenigen, für die ein Glas halb leer ist und diejenigen, für die ein Glas halb voll erscheint. Für diejenigen, die Laschon Hara reden, erscheint das Glas halb leer. Die Menschen, die das Glas halb voll sehen, sind nicht diejenigen, die an anderen herumnörgeln und Fehler suchen, sondern das sind die glücklichen Menschen, die in ihren Partnern, Kindern und ihrer Umgebung das Gute sehen. Dies sind die glücklicheren Menschen.

Laschon Hara ist nicht nur für die Person, über die gesprochen wird, zerstörerisch – sie richtet auch die Person, die so redet, zugrunde. Laschon Hara lehrt sie nämlich, eine negative Einstellung zu haben und das ist etwas Schreckliches.

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Raw Frand zu Parschat Mezora 5771

Der Mezora benötigt doppelte Sühne

Am Ende seiner unreinen Periode muss der Mezora (geistiger Aussätziger/Lepra-Kranke), sowohl ein Korban Ascham (Schuldopfer) wie auch ein Korban Chatat (Sündopfer) bringen. Beide diese Opfer erreichen Sühne. Weshalb sind beide diese Opfer notwendig, um seine Sühne zu erlangen? Normalerweise genügt entweder ein Ascham oder ein Chatat.

Der Ramban findet die Forderung von sowohl einem Ascham wie auch einem Chatat bemerkenswert. Der Ramban schlägt vor, dass die zwei Opfer für zwei verschiedene Aspekte der Sünde sühnen. Das Ascham sühnt für die ursprüngliche Sünde welche der Mezora getan hat und die ihm die himmlische Strafe von Lepra eingebracht hat. Das Chatat jedoch sühnt für Awerot, die er getan hat, als er schon ein Mezora war. Vielleicht hat er in seiner Qual, Haschem verleugnet oder über seine Strafe reklamiert. Auch dies benötigt eine Sühne.

Vielleicht können wir den Vorschlag des Rambans besser verstehen, wenn wir realisieren, dass Zara‘at (Aussatz) eine schreckliche Krankheit war. Es war eine geistige Krankheit, die sich in körperlichen Symptomen ausdrückte, doch die körperlichen Symptome waren schrecklich. Und es war nicht nur körperlich schrecklich, sondern auch sozial unerträglich. Es verlangte, dass der Mensch “aus dem Lager verbannt wurde.“ Normalerweise gehen wir einen Kranken besuchen, das ist die Mizwa von Bikur Cholim. Im Fall eines Mezora – im Gegensatz – dürfen wir ihn nicht besuchen gehen. Er wird aus der Gesellschaft ausgeschlossen! “Er muss alleine wohnen, ausserhalb des Lagers” [Wajikra 13:46].

Während dieser sehr schmerzlichen, einsamen Leidenszeit ist der Mensch wahrscheinlich versucht, irgendwelche lästerliche Gedanken zu äussern: “Haschem, weshalb tust Du mir dies an?” Es ist fast unvermeidlich. Deshalb schlägt der Ramban vor, dass das Chatat des Mezora für die blasphemischen Gedanken sühnt, die er vielleicht gegen Haschem geäussert hat während seiner erzwungenen Absonderung.

Das Leben verläuft nicht immer ruhig. Es gibt viele Situationen worin das Leben sehr schwierig und schmerzhaft sein kann. Manchmal wundert man sich “Weshalb ich? Weshalb geschieht dies mir? Ich verdiene dies nicht! Haschem ist nicht fair.” Wir müssen versuchen solche Gedanken zu verdrängen. Es ist schwierig. Es ist sehr schwierig, doch wir müssen diese Gedanken wortwörtlich zerstören. Wir müssen Gläubige sein, die Nachkommen von Gläubigen. Was immer Haschem uns oder dem jüdischen Volk tut, tut Er nicht, weil Er uns hasst, sondern weil Er uns liebt.

Die klassischen Kommentatoren erklären, dass Haschem uns einen Gefallen tut mit den Gesetzen von Mezora und Zara‘at. Wir tun etwas falsch und Haschem schickt uns Botschaften, dass wir uns verbessern sollen. Zuerst beginnt der Zara’at mit unseren Häusern, dann kommt es ein wenig näher und befällt unsere Kleidung. Wenn wir es danach immer noch nicht kapiert haben, dann kommt es auf den Körper des Menschen. Es ist jedoch keine Strafe, sondern eine Botschaft.

Wann immer auch ein Mensch solche Probleme durchqueren muss, so muss er denken: Haschem will, dass ich mich bessere!

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